Stegelchen-Kapelle eingeweiht

 Die Einweihung der Kapelle im Seniorendorf gestern war für Gerhard Fuchs (M.) und seine Mitstreiter vom Freundeskreis Stegelchen ein großer Tag. Die Ehrengäste freuten sich mit den engagierten Ehrenamtlern.   Foto: dach
  • Die Einweihung der Kapelle im Seniorendorf gestern war für Gerhard Fuchs (M.) und seine Mitstreiter vom Freundeskreis Stegelchen ein großer Tag. Die Ehrengäste freuten sich mit den engagierten Ehrenamtlern.   Foto: dach
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

dach - Hut ab vor dieser Leistung: 2007 wurde der Freundeskreis des Seniorendorfes Stegelchen aus der Taufe gehoben. Sieben Jahre später haben die Unterstützer des Herdorfer Altenzentrums  das umfangreiche und ehrgeizige Projekt Kapelle umgesetzt. Am Freitag wurde der Bau mit einem ökumenischen Gottesdienst eingeweiht und anschließend seiner Bestimmung übergeben.

Die Kapelle lässt keine Wünsche offen: 104 fußbodenbeheizte Quadratmeter werden überdacht von einer Kuppel, die mit elektrisch bedienbaren Fenstern ausgestattet ist. Rund 60 Heimbewohner finden hier Platz. Es finden nun regelmäßig katholische, evangelische und ökumenische Gottesdienste statt, aber auch zweimal die Woche eine Singstunde. „Wir wünschen uns, dass dieser Raum ein Raum der Begegnung, der Freude und des Miteinanders sein wird“, sagte Gerhard Fuchs, Vorsitzender des Freundekreises.

Mit Kosten von 130 000 Euro hatte man  zu Beginn kalkuliert. 190 000 Euro hat der Bau schließlich verschlungen. Allein 60 000 Euro an Spendengeldern hat der Verein gesammelt.  Die Seniorenwerk GmbH als Trägerin und Investor Peter Voss schossen ebenfalls Geld hinzu. Auch viele Sachspenden trugen zum Gelingen des Projekts bei. So schnitzte etwa Andreas Bohl aus Dermbach einen kleinen Altar aus einem von Bernhard Schmidt (Herdorf) gestifteten Holzblock. Ursel Schmidtmann (Alsdorf) überließ für die Kapelle einige Gemälde mit christlichen Motiven, Ludwig Märzheuser (Sassenroth) fertigte das Kreuz, das auf der Kuppel angebracht wurde, Resi Nauroth (Herdorf) stiftete die Elektro-Orgel. Und: Die aus Herdorf abgezogenen Schönstatt-Schwestern „vermachen“ der Kapelle noch zwei kleine Kirchenbänke, einige Kerzenständer und eine Darstellung des Kreuzwegs aus Messing.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen