Stegskopf wird Nationales Naturerbe

Der Stegskopf soll zum Nationalen Naturerbe werden. Damit sind alle Windkraft-Planspiele vom Tisch. Foto: BUND
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damo - Die Umweltverbände sind in Feierlaune, für die Windkraft-Planer ist das ein Schlag ins Kontor: Bundesumweltministerium und  Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) haben sich darauf verständigt, das gesamte Areal des Truppenübungsplatzes in den Rang des Nationalen Naturerbes zu erheben.

Damit sind alle Windkraft-Planspiele vom Tisch, hieß es aus Berlin. Der zuständige Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth sagte, damit sei der Weg frei, den Stegskopf als Lebensraum für besonders gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

In ihrem Koalitionsvertrag hatten CDU und SPD festgeschrieben, weitere 30 000 Hektar Flächen zum Nationalen Naturerbe hinzuzufügen - exakt 2016 davon liegen auf dem Stegskopf. Als Nationales Naturerbe sind bislang beispielsweise Stromtäler und Auwälder an Donau, Ems und Elbe deklariert; auch das Wattenmeer und die Boddenküste an der Ostsee genießen diesen Schutzstatus.

„Für uns ist das ein Feiertag“, sagte BUND-Landesvorsitzender Harry Neumann im Gespräch mit der SZ. Jetzt müsse als erster Schritt umgehend das geforderte Naturschutzgebiet ausgewiesen werden: „Doppelte Absicherung ist immer gut.“

Der Schutz erstreckt sich laut Umweltministerium auf den gesamten Platz - lediglich im Bereich des Lagers soll eine gewerbliche Nutzung möglich sein. Aber auch dort dürfe nur angesiedelt werden, was die Schutzziele auf den umliegenden Flächen nicht gefährde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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