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Alternativen vorbereitet
Sternsinger wegen Pandemie doch nicht unterwegs

Solche Segenspakete mit Aufklebern und Infomaterial sollen u. a. per Post versendet und in Kirchen ausgelegt werden.
  • Solche Segenspakete mit Aufklebern und Infomaterial sollen u. a. per Post versendet und in Kirchen ausgelegt werden.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz/gro Siegen. Es ist Tradition, dass jedes Jahr zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag Kasper, Melchior und Balthasar durch die Straßen ziehen. Der goldene Stern ist schon von Weitem zu sehen, wenn die singenden Kinder die Haustüren abklappern, um den Segen für das neue Jahr zu überbringen bzw. den Aufkleber mit dem Kürzel „C+M+B“ („Christus segne dieses Haus“) auf den Türrahmen zu kleben. Doch daraus wird diesmal nichts. Die Sternsingeraktion, so wie wir sie kennen, muss im nächsten Jahr ausfallen.
Sternsinger-Aktion fällt ausEigentlich sollte der Stern 2021 laut dem Pressesprecher des Kindermissionswerks, Thomas Römer, „heller denn je leuchten“. Lange haben die Akteure versucht, das 63. Dreikönigssingen trotz der erschwerten Bedingungen möglich zu machen – ohne Erfolg.

sz/gro Siegen. Es ist Tradition, dass jedes Jahr zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag Kasper, Melchior und Balthasar durch die Straßen ziehen. Der goldene Stern ist schon von Weitem zu sehen, wenn die singenden Kinder die Haustüren abklappern, um den Segen für das neue Jahr zu überbringen bzw. den Aufkleber mit dem Kürzel „C+M+B“ („Christus segne dieses Haus“) auf den Türrahmen zu kleben. Doch daraus wird diesmal nichts. Die Sternsingeraktion, so wie wir sie kennen, muss im nächsten Jahr ausfallen.

Sternsinger-Aktion fällt aus

Eigentlich sollte der Stern 2021 laut dem Pressesprecher des Kindermissionswerks, Thomas Römer, „heller denn je leuchten“. Lange haben die Akteure versucht, das 63. Dreikönigssingen trotz der erschwerten Bedingungen möglich zu machen – ohne Erfolg. Denn auch in Siegen und Umgebung müssen sich die Sternsinger der alle Lebensbereiche lähmenden Pandemie geschlagen geben. Der Küster Wolfgang Wagener, welcher für die Bezirke St. Marien und St. Michael zuständig ist, reichte die schlechte Nachricht vom Kindermissionswerk in Aachen weiter: „Wir müssen leider mitteilen, dass aus gegebenem Anlass die von uns geplante Sternsinger-Aktion aufgrund des Lockdowns und der damit verbundenen Regelungen sowie Hygienevorschriften und Kontakteinschränkungen ausfallen muss.“ Dies gilt auch für die bereits angenommenen Anmeldungen für die kontaktlosen Hausbesuche.

Kontaktlose Alternativen

Mit dem Motto „Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft“ werben das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend für neue Wege und neue Formate der Aktion – sicher und kontaktlos.Alternative Aktionsformen können unter anderem die Segenspakete sein, die in die Briefkästen verteilt werden sollen. Eine andere Möglichkeit sind die digitalen Sternsingerbesuche, die gerade in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen Anwendung finden könnten. Die Auslage von Spendenboxen und Segensbriefen „to go“ in Kirchen, Bäckereien und an weiteren Orten sind trotz der Pandemie selbstverständlich möglich. Der Auftakt der „To go“-Aktion beginnt mit den Gottesdiensten am Sonntag.

Solidarität über Landesgrenzen hinaus

„Die Welt braucht eine frohe Botschaft und die Mädchen und Jungen in den Ländern der ,Einen Welt´ brauchen unsere uneingeschränkte Solidarität, die nicht an Landesgrenzen endet“, verkündete Stefan Otterbach, der BDKJ-Bundespräses. Damit verweist er auf die weltweiten Folgen der Pandemie, die sich laut Otterbach gerade in Ländern mit schwachen Strukturen auf die Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen auswirken.
Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln, unterstützt die Aktion Dreikönigssingen jährlich mehr als 1400 Projekte für Kinder in Not und zählt aus diesem Grund zu den weltweit größten Solidaritätsaktionen von Kindern für Kinder. Infolgedessen setzen die Akteure alles daran, das Sternsingen irgendwie durchführen zu können. So kommt der Segen im nächsten Jahr trotzdem – halt auf etwas andere Art und Weise – zu den Menschen.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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