Straße soll nicht saniert werden

 Der ursprünglich geplante Ausbau der „Fürst-Johann-Moritz-Straße” (Foto) und der Straße „Am Herrengarten” wird vermutlich nicht notwendig sein. Foto: ch
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ch - Die Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses der Krönchenstadt ist eindeutig und wurde einstimmig ausgesprochen: Der Siegener Stadtrat soll die Sanierung zweier Straßen entlang des Herrengarten-Komplexes in der Innenstadt zurücknehmen und das Geld lieber zur Begleichung der Gesamtabrechnung des Regionale-2013-Projekts „Siegen – Zu neuen Ufern” verwenden. Denn am Ende des Tages wird das 18-Millionen-Projekt vermutlich teurer als bislang kalkuliert. „Im schlechtesten Fall drohen Mehrkosten von 1,174 Mill. Euro”, so Stadtbaurat Henrik Schumann in einer Vorlage für die Kommunalpolitik.

Einige Schlussrechnungen zum Projekt, das die komplette Siegener Innenstadt im positiven Sinne umgekrempelt hat, stehen noch aus. Über diverse Kosten werde noch „verhandelt”, so Schumann weiter. Er bezeichnete die Kostenentwicklung als „unbefriedigend”. Parallel dazu hat sich einiges in Sachen Herrengarten getan. Wegen des Erwerbs und des geplanten Abrisses der Immobilie sowie aufgrund des noch durchzuführenden Wettbewerbs zur Neugestaltung des angedachten kleinen Parks in der City könnte es durchaus sein, dass der ursprünglich geplante Ausbau der „Fürst-Johann-Moritz-Straße” und der Straße „Am Herrengarten” nicht notwendig wird. „Wahrscheinlich” sei er sogar „kontraproduktiv”, heißt es aus dem Rathaus. Ende des Monats wird sich zeigen, ob der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung der Argumentation der Verwaltung der Empfehlung des HFA folgen wird.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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