Streit mit dem Landesbetrieb

 Der Zugang zum Überweg wird in jedem Fall steil ausfallen. Anwohner und Behörde konnten sich nicht auf eine Lösung einigen.  In Umrissen ist der Treppenabgang von der HTS bereits erkennbar. Umstritten ist der weitere Bau den Hang hinunter. Fotos: mir  Freie Fahrt nach Niederschelderhütte und Mudersbach wünschen sich die Autofahrer. Die Arbeiten an der Fahrbahn und den Lärmschutzbauten gehen unvermindert weiter.
  • Der Zugang zum Überweg wird in jedem Fall steil ausfallen. Anwohner und Behörde konnten sich nicht auf eine Lösung einigen. In Umrissen ist der Treppenabgang von der HTS bereits erkennbar. Umstritten ist der weitere Bau den Hang hinunter. Fotos: mir Freie Fahrt nach Niederschelderhütte und Mudersbach wünschen sich die Autofahrer. Die Arbeiten an der Fahrbahn und den Lärmschutzbauten gehen unvermindert weiter.
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

mir - Der Beton ist längst getrocknet und mit riesigen Stahlelementen zur neuen HTS-Etappe im Siegener Süden vereint worden. Auf einem Teilstück zwischen der Siegtalstraße und den jenseits der Maccostraße gelegenen Firmengrundstücken fahren bereits Lkw, der tägliche Betrieb muss schließlich weitergehen. Es scheint, als ob alles wie geplant voranschreitet beim HTS-Bau in Niederschelden.

Weit gefehlt. Es „knistert“ auf der Baustelle. Mitten auf der quer durch Niederschelden verlaufenden HTS-Brücke soll und muss noch ein Fußgängerüberweg entstehen. Als Ersatz für den alten Bahnübergang Maccostraße, der verschwinden musste. Früher war dies die einzige direkte Verbindung zwischen der Niederscheldener City und den jenseits der Bahngleise gelegenen Wohn- und Gewerbegebieten.

Mitten im Bauwerk klafft eine Lücke, in Ansätzen ist erkennbar, wo ein steiler Treppenabgang in den Hang zur Straße „Knesberich“ errichtet werden sollte. Eine zweite Zuwegung könnte höhengleich von einem hinteren „Knesberich“-Grundstück aus gebaut werden. Jetzt ruhen alle Arbeiten. In Niederschelden ist von einem Baustopp die Rede. „Einstweilige Verfügung“, auch diese Formulierung wird im Ort genannt. Ein Anwohner soll sich mit rechtsanwaltlicher Unterstützung gegen die bisher geplanten Baumaßnahmen zur Wehr gesetzt haben.

Beim Landesbetrieb Straßen NRW sieht man das Gesamtprojekt HTS keineswegs gefährdet, so jedenfalls lassen sich die Ausführungen von Pressesprecher Karl-Josef Fischer deuten. Wegen des besagten Treppenabgangs im Sektor Maccostraße habe es Verhandlungen mit einem Anlieger gegeben, die zunächst auch positiv verlaufen seien. Der Anwohner habe zwischenzeitlich einen Rückzieher gemacht.

Aus technischen Gründen ruhten die Bauarbeiten, weil die bisher vorgesehene Lösung nicht verwirklicht werden könne. Karl- Josef Fischer betonte: „Das ist kein genereller Baustopp. Wir werden den Treppenabgang bauen, es muss dazu planerisch eine neue Variante gefunden werden. Wir sehen das Problem gelassen.“ Auch die Lärmschutzbauten werde man in der vorgesehenen Weise vollenden, erklärte Fischer namens der Behörde. Auf die schützenden Elemente legen die Anwohner auch absoluten Wert, wie der Siegener Zeitung in Gesprächen vor Ort versichert wurde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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