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Die Arbeiten an der HTS-Auffahrt in Siegen dauern an
Talbrücke Eintracht: Freigabe erst im Herbst 2021

Die Anschlusstelle zur HTS ist noch immer gesperrt. Die Arbeiten, die die Tragfähigkeit betreffen, sollen Mitte April abgeschlossen sein, allerdings sind weitere Maßnahmen zur Sanierung der Brücke vorgesehen. Foto: Sarah Panthel
  • Die Anschlusstelle zur HTS ist noch immer gesperrt. Die Arbeiten, die die Tragfähigkeit betreffen, sollen Mitte April abgeschlossen sein, allerdings sind weitere Maßnahmen zur Sanierung der Brücke vorgesehen. Foto: Sarah Panthel
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sp Siegen. Verkehrsteilnehmer, die die Talbrücke Eintracht nutzen wollen, um in die Siegener Innenstadt zu fahren oder aus ihr hinaus, müssen sich gedulden. Die Arbeiten an der Auf- bzw. Abfahrt dauern an. Für dieses Frühjahr war angedacht, den Verkehr teilweise wieder freizugeben. Wie berichtet, scheiterte dieses Vorhaben, weil sich der Einbau der für die Statik notwendigen Längsspannglieder durch Lieferschwierigkeiten verzögert hatte.

Zurzeit wird aber an der HTS-Anschlussstelle neben der Siegerlandhalle gearbeitet, teilte Straßen NRW auf Nachfrage mit. Die Arbeiten finden im Hohlkasten des Bauwerks statt – der Grund, warum von Außen betrachtet alles unverändert scheint.

sp Siegen. Verkehrsteilnehmer, die die Talbrücke Eintracht nutzen wollen, um in die Siegener Innenstadt zu fahren oder aus ihr hinaus, müssen sich gedulden. Die Arbeiten an der Auf- bzw. Abfahrt dauern an. Für dieses Frühjahr war angedacht, den Verkehr teilweise wieder freizugeben. Wie berichtet, scheiterte dieses Vorhaben, weil sich der Einbau der für die Statik notwendigen Längsspannglieder durch Lieferschwierigkeiten verzögert hatte.

Zurzeit wird aber an der HTS-Anschlussstelle neben der Siegerlandhalle gearbeitet, teilte Straßen NRW auf Nachfrage mit. Die Arbeiten finden im Hohlkasten des Bauwerks statt – der Grund, warum von Außen betrachtet alles unverändert scheint. Die Verstärkungsmaßnahmen seien aber bald abgeschlossen, so Karl-Josef Fischer von Straßen NRW, und damit auch die Tragfähigkeit wieder gegeben. Ab März sollen die Längsspannglieder, auf die gewartet wurde, eingebaut werden. Diese Arbeiten sollen Mitte April abgeschlossen sein.

Fahrbahndecke soll erneuert werden

Das bedeutet aber nicht, dass die Auffahrt wieder für Pkw und Co. befahrbar wird. Denn im Mai soll durch einen neuen Auftragsnehmer die Instandsetzung der gesamten Brücke beginnen – die Ausschreibung erfolge in diesem Monat, sagte Fischer. Für diese Maßnahmen seien noch einmal 5 Mill. Euro geplant.

Komplett erneuert würden dann beispielsweise das Geländer, die Schutzkanten und die Übergangskonstruktionen zwischen den Straßen und der Brücke, „die das Klack-Geräusch erzeugen“. Ob dieses leiser wird? Das sei wahrscheinlich, erklärte Fischer: „Die neueste Technik wird verbaut.“

Die Fahrbahndecke soll zudem erneuert werden, sie wird zuerst abgefräst und anschließend mit einer neuen Asphalt-Schicht versehen. Diese Arbeiten könnten aber nur bei plus 10 Grad und bei trockener Witterung durchgeführt werden, also erst im Sommer, erläuterte Fischer. Im Oktober soll diese Bauphase abgeschlossen sein.

Talbrücke könnte Ende des Jahres halbseitig wieder befahrbar sein

Ende 2020/Anfang 2021 könnte die Talbrücke dann halbseitig, aus Siegen in Richtung Autobahn bzw. Eiserfeld, wieder freigegeben werden. Eine vollständige Freigabe in beide Richtungen ist allerdings noch nicht möglich. Weitere Arbeiten stehen an: Sanierungsbedarf besteht auch bei den Stahlstützwänden links und rechts der Auffahrt. Die seien ziemlich verrostet, so der Sprecher von Straßen NRW.

Eine Stahlbetonwand, die unter der Brücke verankert wird, soll Abhilfe schaffen und über die bereits bestehenden Wände gebaut werden. Diese Maßnahme soll 2021 beendet sein. Eine vollständige Benutzung der Auffahrt ist laut Fischer voraussichtlich im Herbst 2021 wieder möglich.

Seit dem 20. Juli 2018 ist die Brücke für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Straßen NRW hatte vor zwei Jahren mitgeteilt, dass die Bauzeit für die Verstärkungsmaßnahmen etwa ein Jahr dauern werde.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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