Talbrücke Eisern wird gesprengt

 Die rot und braun markierten Baustraßen zum Abriss und späteren Neubau der Talbrücke Eisern sollen so bald wie möglich angelegt werden. Grafik: Straßen NRW
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mir - Der Ausbau der A 45 nimmt jetzt auch in Eisern Fahrt auf. Donnerstagabend informierte der Landesbetrieb Straßen NRW die entlang der Talbrücke Eisern betroffenen Grundstückseigentümer über die Planungen. Um im vierjährigen Zeitplan von 2018 bis 2022 für Abriss und Neubau der Brücke bleiben zu können, muss das Baufeld bis 28. Februar geräumt werden, danach dürfen im Wege stehende Gehölze eigentlich nicht mehr beseitigt werden. Wegen der nahenden Brutzeit.

Warum muss die alte Brücke weichen? „Sie hat statische Defizite, die Entscheidung ist unumkehrbar“, stellte Projektleiter Klaus Frettlöh klar. Die konkreten Baupläne werden nächsten Monat fertig. Ein Datum für die Sprengung des Nordteils der Brücke steht noch nicht fest. Lediglich die Art: Ein senkrechter Kollaps wie bei der Rälsbach-Brücke kommt nicht in Frage, das Bauwerk soll bergseitig in die Wiesen fallen.

Auch die Unterführung bei der Firma Hundhausen muss neu konzipiert werden. Zumindest der Pkw-Verkehr soll und muss über eine Baustraße (mit Bürgersteig) unter der alten Brücke hindurch in den Ort geführt werden. Lkw sollen dort nicht fahren dürfen. 

Die Lärmschutzwände sollen auf sechs Meter Höhe ausgebaut werden. Lediglich auf der Brücke selbst sind technisch nur 4,15 Meter möglich. Straßen NRW versicherte, bei dem angestrebten Vollausbau mit sechs Spuren bestehe ein Rechtsanspruch auf vollständigen Lärmschutz. 

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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