Thomas Müsse tritt zur Wahl an

 Der Erndtebrücker Beigeordnete Thomas Müsse wird sich am 13. September für das Amt des Bürgermeisters in der Gemeinde bewerben. Foto: Archiv
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bw - Damit sind es schon mal zwei Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl in Erndtebrück am 13. September: Neben Henning Gronau (SPD) wird sich aller Voraussicht nach auch Erndtebrücks Beigeordneter Thomas Müsse um die Nachfolge des ausscheidenden Amtsinhabers Karl Ludwig Völkel bemühen. Informationen der Siegener Zeitung bestätigte der Kämmerer zunächst nicht, ließ dann jedoch zumindest durchscheinen, dass die UWG ihn bei einer Kandidatur unterstützen werde. Zum jetzigen Zeitpunkt wolle er sich aber konkreter noch nicht äußern. Ganz klar: Ein Dementi klingt anders.

Zumal UWG-Fraktionschef Heinrich-Wilhelm Wörster mit dem Thema offensiver umgeht. „Es ist gar kein Geheimnis mehr: Wir werden Thomas Müsse bei der Bürgermeister-Wahl unterstützen“, sagte Wörster auf Anfrage der Siegener Zeitung. Müsse werde als parteiloser Einzelbewerber in das Rennen um den Chefsessel im Erndtebrücker Rathaus gehen. Fachlich sei Müsse über alle Zweifel erhaben und seine Wahl hätte aus der Sicht der UWG einen entscheidenden Vorteil: Die Gemeinde werde sich fortan nämlich einen Beigeordneten sparen. Denn Thomas Müsse würde aufrücken, aber seine Beigeordneten-Stelle würde nicht wieder besetzt. Es müsse auf der Führungsebene im Rathaus gespart werden, forderte Wörster.

Bleibt die Frage, wie sich das bürgerliche Lager in Erndtebrück nun positionieren wird. Darauf ist auch Heinrich-Wilhelm Wörster gespannt. Er betonte zwar: „Wir sind die ersten, die Thomas Müsse vorgeschlagen haben. Aber vielleicht haben die anderen ja eine Einsicht.“ Wörster könnte sich gut vorstellen, dass auch CDU und FDP diesen Kandidaten mittragen könnten.

Es wird nicht das erste Mal sein, dass sich Thomas Müsse für das höchste Amt in einer Kommune bewirbt. 2009 kandidierte er für das Amt des Bürgermeisters in Bad Berleburg. Als parteiloser Einzelbewerber fuhr er ein respektables Ergebnis mit 21,16 Prozent ein. 2119 Menschen stimmten damals für Müsse, der die Stadt vor allem aus den Schulden herausbringen wollte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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