Ticket To Happiness mehrfach top

 Die Siegener Band Ticket To Happiness kam beim 36. Deutschen Rock- und Pop-Preis an und belegte am Ende gleich fünfmal den ersten Platz. Darüber hinaus gab es drei zweite Plätze. Foto: Irina Missal  Früher Siegerland, heute Schweiz: der Singer-Songwriter Ajay Mathur (r.) holte in Siegen einen ersten Preis. Foto: Irina Missal
  • Die Siegener Band Ticket To Happiness kam beim 36. Deutschen Rock- und Pop-Preis an und belegte am Ende gleich fünfmal den ersten Platz. Darüber hinaus gab es drei zweite Plätze. Foto: Irina Missal Früher Siegerland, heute Schweiz: der Singer-Songwriter Ajay Mathur (r.) holte in Siegen einen ersten Preis. Foto: Irina Missal
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

ciu/ims - „Wir drücken euch die Daumen – gebt euer Bestes!“ Mit dieser Aufforderung der Jury-Mitglieder konnten am Samstag im großen Saal der Siegerlandhalle die Bands und Solo-Interpreten motiviert und ermutigt an den Start gehen, jedenfalls all jene, die im Finale des Deutschen Rock- und Pop-Preises live antraten – und das waren viele. Von mittags gegen 13 Uhr bis in den späteren Abend präsentierten sich Pop-Formationen, Singer-Songwriter, Hard- und Alternative-Rocker, Funk-&-Soul-Musiker, Schlager-Sänger/-innen, Country- und Rockbands, um bei der 36. Auflage des Contests möglichst erfolgreich zu punkten.

Richtig gut gelungen ist das der Siegener Band Ticket To Happiness, die sich gleich in mehreren Kategorien angemeldet hatte und bei ihrem Auftritt im Country-Finale mit dem Song „Icarus“ das Publikum echt happy machte. Der Lohn: gleich fünfmal Platz 1 – als beste Folkrock-Band, für das beste Folkrock-Album, den besten Folkrock-Song, den besten Folkrock-Sänger und den besten Country-Sänger dieses Wettbewerbs. Außerdem gingen drei zweite Preise an Jan Philipp Bäumer, Patrick Helle, Mona Kaczmarczyk und Yannick Helle, unterstützt von Jonathan Schnurr: als beste Country-Band, für das beste Country-Album und den besten Country-Song. Es funzt bei Ticket To Happiness, im Jahr 2019 sind sie, wie sie im SZ-Interview sagten, für fast 50 Konzerte angefragt.

Dass es für Ticket To Happiness im Wettbewerb gut gelaufen ist, wird auch Bürgermeister Steffen Mues freuen. Als Schirmherr der Veranstaltung galt sein Daumendrücken natürlich zunächst den Lokalmatadoren, letztlich aber dem gesamten Event. Der Deutsche Rock- und Pop-Preis hat seit fünf Jahren ein zeitweises Zuhause in Siegen gefunden. Den Bürgermeister würde es freuen, „wenn das noch ein paar Jahre passt“. Zumal das Publikum „aus der ganzen Republik“ nach Siegen kommt und von dort dann, zurück in der Heimat, auch berichtet. Wie die Hit-Hopper, eine Gruppe rap- und musikbegeisterter Kids, die mit einem Bus voller Fans aus Süddeutschland anreisten, oder wie die Freiburger Rock-Formation Niklas Bastian, die erst am späteren Abend ihren Bühnenauftritt hatten, aber den Tag in Siegen von Beginn an miterlebten und damit eine Art Familienfest der „Rocker und Popper“, wie Veranstalter Ole Seelenmeyer in seinem Eröffnungs-Statement unterstrich. „Wir machen das alles für euch – und zwar allein“, sagte er, darauf verweisend, dass die Finanzierung des Preises ausschließlich über den Deutschen Rock- und Pop-Musikerverband laufe und damit über eine Solidargemeinschaft.

Seelenmeyers Dank galt der Stadt Siegen und dem Team der Siegerlandhalle, den Juroren und Jurorinnen, allesamt in der Musikbranche unterwegs, und dem Moderations-Trio Steff Heinken, Alina Sebastian (die mehrfach auch im Wettbewerb, etwa als beste Popsängerin, erfolgreich war) und Johnny Silver. Diese drei hielten bis nach Mitternacht das Publikum bei Laune, das seinerseits um ein Votum gefragt wurde. Schlussendlich ging der Publikumspreis an die Singer-Songwriterin Sophia aus Osnabrück und ihre Band, die gleichfalls den Hauptpreis, den Deutschen Rock- und Pop-Preis 2018, erhielten und auch in der Kategorie „Pop“ Erste wurden.

Zwar aus Siegen stammend, aber inzwischen in der Schweiz zu Hause ist der Sänger Ajay Mathur (2017 für einen Grammy nominiert), der mit Drummer Fausto Medici und Bassist Gregory Schaerer in Siegen antrat und für das beste englischsprachige CD-Album des Jahres geehrt wurde. Aus Biedenkopf waren The Mangonuts im Wettbewerb (und wurden jeweils Zweite in den Kategorien „Bester Rocksänger“, „Bestes Rockalbum“ und „Bester Instrumentalsolist“), aus Hachenburg Thomas Mentsches & Band (1. Platz für den besten Folkrock-Song), und mit Christian Deussen war ein Singer-Songwriter am Start, dessen bei München lebende Produzentin, Gabriele Skarda, in Niederdielfen aufgewachsen ist. Es ließen sich also rund um den 36. Deutschen Rock- und Pop-Preis weitere Geschichten erzählen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen