Tiefschlag für den SV Netphen

Salchendorfs Tim Schilk (blaues Trikot, im Zweikampf mit Sandor Karolyi) holte im Derby gegen den TSV Weißtal einen Elfmeter heraus, verwandelte ihn und bereitete das 2:0 vor. Foto: Horst Schaumann.
  • Salchendorfs Tim Schilk (blaues Trikot, im Zweikampf mit Sandor Karolyi) holte im Derby gegen den TSV Weißtal einen Elfmeter heraus, verwandelte ihn und bereitete das 2:0 vor. Foto: Horst Schaumann.
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sz - Wie bitter ist das denn? Der SV Netphen holte beim 4:5 im wichtigen Spiel gegen den RSV Meinerzhagen in Unterzahl einen zwei-Tore-Rückstand auf, verlor dann aber doch in der Nachspielzeit – durch ein Kontertor von Dreifach-Torschütze Jan Marczinkowski. „Wir haben am Ende alles nach vorne geworfen. Ein Unentschieden hätte uns ja in keiner Weise weitergeholfen“, berichtete Trainer Uwe Neuser und betonte: „Die Entscheidung, alles zu riskieren, bereuen wir auf keinen Fall.“ Durch das 4:5 wuchs der Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf neun Punkte an.

Ernüchternd war der Spieltag auch für den TSV Weißtal, der vor 466 Zuschauern das Johannland-Derby gegen Germania Salchendorf mit 0:2 verlor und dabei nur eine echte Torchance erspielte. Während der TSV nun vier Punkte hinter dem „rettenden Ufer“ zurückliegt, erstickten die Germanen aufkommende Abstiegssorgen im Keim.

Sowohl Netphen als auch Weißtal verpassten die Chance, Boden gut zu machen. Bis auf Meinerzhagen und Rot-Weiß Lüdenscheid patzten alle Teams, die derzeit um den Klassenerhalt kämpfen. Und das kam so: Gerlingen schenkte dem FSV Werdohl 2. bei seinem 6:1-Auswärtssieg im letzten „Viertel“ fünf Tore ein und  Fortuna Freudenberg blamierte sich beim designierten Absteiger FC Hilchenbach, der seinen dritten Saisonsieg feierte, mit 2:6. Der VfL Klafeld-Geisweid wurde bei Spitzenreiter SV Attendorn beim 1:5 unter Wert geschlagen und der SC Drolshagen kassierte beim 0:2 bei Rot-Weiß Lüdenscheid die dritte Niederlage in Folge.

Was gab es sonst noch? Der Vierte VSV Wenden verkürzte durch ein 1:0 bei der SG Hickengrund (Tor: Marcel Walker) den Rückstand zum Dritten SG Hickengrund und der Kiersper SC bleibt dem SV Attendorn auf den Fersen. Beim 14:0 über Hellas Lüdenscheid leistete sich das Team vom Felderhof noch den Luxus, zwei Elfmeter zu verschießen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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