Ponys Molly und Wally bei den Bewohnern der Kinderinsel
Tierische Freude dank tierischer Besucher

Tierische Besucher bei der Kinderinsel: Katharina Berg (2. v. l.) organisierte diese Aktion, die den Bewohnern viel Freude bereitete.
  • Tierische Besucher bei der Kinderinsel: Katharina Berg (2. v. l.) organisierte diese Aktion, die den Bewohnern viel Freude bereitete.
  • Foto: DRK -Kinderklinik
  • hochgeladen von Marc Thomas

sp Siegen. Mit so viel Dankbarkeit und Freude hatte Katharina Berg nicht gerechnet, als sie die Aktion an der DRK-Kinderklinik in Siegen plante. Der dort angestellten Hygienefachkraft und Hobby-Reiterin war die Idee gekommen, den Bewohnern der Kinderinsel eine kleine Freude zu machen und besonders in Zeiten von Corona eine Abwechslung im Alltag zu schaffen. Dafür brachte sie zwei Helfer mit: Die Shetland-Ponys Molly und Wally wurden zurecht gemacht und mit dem Anhänger auf den Wellersberg gefahren.

„Das sind unsere kleinsten Pferde“, sagt Berg, die eine von vier Mitgliedern des Reit- und Fahrvereins Eiserfeld ist, die mit vor Ort war. Die kleinen Ponys können aufgrund ihrer Größe auch in ein Gebäude gehen, was am kürzlich stattgefundenen Aktionstag aufgrund des Wetters genutzt wurde.

Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Seniorenheime besucht

Die Pferde und Mitglieder des Reit- und Fahrvereins hatten zuvor schon Seniorenheime besucht, dieses Mal aber sollten es die Bewohner der Kinderinsel sein. In dieser, der DRK-Kinderklinik angeschlossenen, Intensivstation mit Wohncharakter leben Menschen, die auf maschinelle Unterstützung beim Atmen angewiesen sind.

"Das war ein super Erlebnis,
das war einfach wahnsinnig schön."

Katharina Berg
Reit- und Fahrverein Eiserfeld

„Das war ein super Erlebnis, das war einfach wahnsinnig schön“, fasst Katharina Berg die Begegnung zwischen Mensch und Pferd zusammen. Und es soll Ende August noch einmal wiederholt werden. „Die Shettys haben das super gemacht“, ist die 35-Jährige stolz auf die Tiere. Sie seien ruhig und gelassen auf alle zugegangen. „Man hat gemerkt, dass das die Kinder entspannt hat.“

Reiner Kontakt zu Pferden

Die Bewohner konnten sie streicheln und die kleineren Kinder sogar auf dem Rücken der Pferde liegen. „Es geht nicht um therapeutisches Reiten, das dürfen wir auch gar nicht anbieten, es geht nur um den reinen Kontakt zu den Pferden“, erklärt Berg. Und: „Wer sich getraut hat, konnte die Pferde mit Möhren oder Apfelstücken füttern.“

Die Aktion habe auf unterschiedliche Weise Brücken gebaut, zwischen den Vereinsmitgliedern, zwischen ihnen und den Bewohnern der Kinderinsel, zwischen allen Beteiligten – und das mithilfe der Pferde, freut sich Berg.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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