TKL feiert Doppel-Aufstieg

So sehen Bundesliga-Aufsteiger aus! Die Faustballer des TV Kredenbach-Lohe mit (hinten, v. l.) Jens Schmidt, Mats Eilhoff, Trainer Timo Nowotny, Oliver Klingebiel, Jan Tiepelmann, Florian Braun sowie (vorne, v. l.) Jens Müller, Kapitän Peter Oerter, Simon Spitzer und Nils Brombach feierten jetzt den Aufstieg aus der Verbandsliga in die 2. Bundesliga Nord. Foto: Verein
  • So sehen Bundesliga-Aufsteiger aus! Die Faustballer des TV Kredenbach-Lohe mit (hinten, v. l.) Jens Schmidt, Mats Eilhoff, Trainer Timo Nowotny, Oliver Klingebiel, Jan Tiepelmann, Florian Braun sowie (vorne, v. l.) Jens Müller, Kapitän Peter Oerter, Simon Spitzer und Nils Brombach feierten jetzt den Aufstieg aus der Verbandsliga in die 2. Bundesliga Nord. Foto: Verein
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Da ist es umso erfreulicher, dass die heimischen Faustballer jetzt wieder positive Nachrichten schreiben – und wie! Denn die abgelaufene Hallensaison hätte für den TV Kredenbach-Lohe nicht besser laufen können. Die 1. Mannschaft kürte sich in der Verbandsliga zum ungeschlagenen Westfalenmeister und behielt auch in der kürzlich ausgetragenen Aufstiegsrunde die Nerven. Vor eigenem Publikum in der Ballspielhalle Hilchenbach sicherten sich die Siegerländer hinter dem MTV Wangersen und vor dem Ahlhorner SV 2. (beide Niedersachsen) sowie dem Ohligser TV aus dem Rheinland Rang 2 – und feierten damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord. Damit nicht genug: Auch die „zweite Welle“ schaffte den Aufstieg von der Landes- in die Verbandsliga.

„Wir wussten, dass wir die stärkste Mannschaft der Verbandsliga sind“, resümierte Jan Tiepelmann im SZ-Gespräch die abgelaufene Hallensaison. „In der Aufstiegsrunde zur Bundesliga geht es dann aber immer sehr eng zu. Da hätte ich nicht die Hand für unseren Aufstieg ins Feuer gelegt“, so der Abwehrmann weiter. Die Siegerländer Faustballer um Kapitän Peter Oerter präsentierten sich für die Aufstiegsrunde aber auf den Punkt topfit. „Wir haben in allen Mannschaftsteilen eine starke Leistung abgeliefert“, lobte Tiepelmann die geschlossene Teamleistung nicht ohne Stolz. Entsprechend zünftig sei dann auch die Aufstiegsparty in einer Hilchenbacher Gastwirtschaft ausgefallen. „Wir haben schon ordentlich gefeiert“, schmunzelte Tiepelmann vielsagend.

Aufstiegs-Jubel gab es auch bei der Zweitvertretung des TV Kredenbach-Lohe. „Das ist ja eine ganz junge Truppe, eigentlich unsere A-Jugend, die wir für den Männerbereich gemeldet haben“, meinte Tiepelmann. Die „jungen Wilden“ sollen sich nach und nach an höhere Aufgaben heran tasten. Nach dem aktuellen Stand wird es im Sommer keine wesentlichen personellen Veränderungen geben. Die Jungs sollen zusammen bleiben und sich weiter einspielen“, stellte Tiepelmann klar. Dann könne das Team in den kommenden Jahren durchaus in Richtung Zweitliga-Aufstieg schielen bzw. perspektivisch das „Erbe“ der aktuellen „Ersten“ antreten.Bevor die Hallensaison 2016/2017 endgültig Geschichte ist, steht für den TV Kredenbach-Lohe noch ein weiteres Highlight an. Am kommenden Sonntag steht die Endrunde des WTB-Pokals auf dem Programm. Und im Halbfinale kommt es gleich einmal zum internen Duell zwischen der 1. und der 2. Kredenbacher Mannschaft. „Wir werden personell nicht in Bestbesetzung antreten, deswegen wird das schon eine offen Partie“, blickte Tiepelmann voraus. Der Burgfrieden innerhalb des Vereins sei aber unabhängig vom Ausgang dieses Matches natürlich nicht gefährdet, stellte der 30-Jährige klar.

Der Verein erhofft sich jetzt sogar einen kleinen Schub für den heimischen Faustball-Sport. „Bei der Aufstiegsrunde waren zur Stoßzeit rund 200 Leute in der Halle“, berichtete Tiepelmann – und hofft künftig wieder auf größeren Zuspruch der Zuschauer. Ein weiterer Aufstieg des TuS Dahlbruch in der Feldsaison, die im Mai beginnt, könnte zur Erfüllung dieses Wunsches durchaus beitragen…

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