SZ

Übergangs-Kita am Sportplatz (Update Freitag: Dorfplatz-Pläne)
"Triathlon nicht gefährdet"

Zum 1. August soll die neue Kita  in Trägerschaft der AWo vorübergehend auf dem Sportplatz Buschhütten ihre Pforten öffnen.
  • Zum 1. August soll die neue Kita in Trägerschaft der AWo vorübergehend auf dem Sportplatz Buschhütten ihre Pforten öffnen.
  • Foto: Anja Bieler-Barth
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nja Buschhütten.  Die Zukunft des Buschhüttener Sportplatzes ist ein heikles Thema in dem bevölkerungsreichen Kreuztaler Stadtteil. Das zeigte zuletzt im Herbst vergangenen Jahres eine Bürgerversammlung, in der die Verwaltung Pläne für einen Dorfplatz diskutieren wollte. Schnell merkte man: Überlegungen der Stadt, dort auch neuen Wohnraum zu schaffen, sorgten für Unruhe, Unsicherheit, Unmut – und Klärungsbedarf. Wie das Areal der Arena, die derzeit löwenbezahnt vor sich hin dümpelt, langfristig aussehen kann, steht also noch nicht fest. Kurzfristig aber wird dort eine viergruppige Übergangskita in Trägerschaft der AWo entstehen. Zum 1. August soll sie an den Start gehen.

nja Buschhütten.  Die Zukunft des Buschhüttener Sportplatzes ist ein heikles Thema in dem bevölkerungsreichen Kreuztaler Stadtteil. Das zeigte zuletzt im Herbst vergangenen Jahres eine Bürgerversammlung, in der die Verwaltung Pläne für einen Dorfplatz diskutieren wollte. Schnell merkte man: Überlegungen der Stadt, dort auch neuen Wohnraum zu schaffen, sorgten für Unruhe, Unsicherheit, Unmut – und Klärungsbedarf. Wie das Areal der Arena, die derzeit löwenbezahnt vor sich hin dümpelt, langfristig aussehen kann, steht also noch nicht fest. Kurzfristig aber wird dort eine viergruppige Übergangskita in Trägerschaft der AWo entstehen. Zum 1. August soll sie an den Start gehen.

AWo übernimmt Trägerschaft

„Um den Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung in der Stadt Kreuztal zu gewährleisten, sieht der Tagesstättenbedarfsplan des Kreisjugendamtes 2020/21 den Neubau sowie die Einrichtung einer Übergangslösung für eine Kita in Buschhütten vor“, schrieb der Kreis Siegen-Wittgenstein in einer Pressemitteilung. Parallel zu den Plänen für die Zwischenlösung werde mit der Konzeptplanung und dem Bau einer Fünf-Gruppen-Kita an einem anderen Standort begonnen, die 2021/22 die Übergangslösung ablösen soll. Der Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe der Arbeiterwohlfahrt werde die Trägerschaft übernehmen. Die Stadt Kreuztal habe für die Übergangsphase „dankenswerterweise“ ein Grundstück im Bereich des Sportplatzes Buschhütten zur Verfügung gestellt.

Kiß: "Planungen laufen noch"

Ist damit der Buschhüttener Triathlon, der sich in diesem Jahr schon dem Coronavirus beugen muss, auch für das nächste Jahr hinfällig? „Nein“, lautete am Freitag die Antwort aus dem Büro des Bürgermeisters. Walter Kiß meldete sich darüber hinaus „kurz klarstellend zu Wort“: Die Stadt erarbeite derzeit die Planung für die Übergangskita „im Randbereich des Sportplatzes“. Diese Planung werde „auf jeden Fall sicherstellen, dass der Triathlon auch im nächsten Jahr dort ausgetragen werden kann“. Sobald sie abgeschlossen sei, werde sie „der Öffentlichkeit und selbstverständlich auch dem TV Germania Buschhütten zur Verfügung gestellt. Leider stehen alternative Flächen im Eigentum der Stadt Kreuztal in Buschhütten dafür nicht zur Verfügung.“In Kreuztal wird das Thema nun wohl im nächsten Haupt- und Finanzausschusses eine Rolle spielen. Dieser ist für den 7. Mai terminiert. Die übrigen Fachausschüsse und selbst die Ratssitzung fallen „viral“ bedingt seit Wochen aus. Dem Vernehmen nach vermissten einige Kommunalpolitiker sowie Sportler am Freitag, vor den Medien über den Stand der Dinge informiert worden zu sein. 

Dorfplatz-Pläne: Digitale Präsentation

Zurück zu den mittelfristigen Plänen für den Sportplatz. Im Kreuztaler Rathaus wurde in Folge der kontroversen Bürgerversammlung weiter geplant, wie der Dorfplatz auf dem Sportareal künftig eine neue Ortsmitte werden kann, die von Jung und Alt gerne als Treffpunkt genutzt wird. Wie berichtet, hat das Land NRW mittlerweile rund 1,5 Mill. Euro Fördermittel aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ bewilligt. „Schneller als erwartet“, sagte Bürgermeister Walter Kiß Anfang der Woche im SZ-Gespräch. Eigentlich habe man für März oder April eine weitere Bürgerversammlung vorgesehen, um die eingearbeiteten Neuerungen vorzustellen. Das Virus machte einen Strich durch die Rechnung.
Wie soll es nun weitergehen? „Wenn die Situation mit Blick auf das Versammlungsverbot weiter andauert, werden wir die Pläne digital aufarbeiten, auf unserer Homepage präsentieren und dort auch Möglichkeit schaffen, Stellung zu beziehen“, sagt Kiß. Die entsprechende Aufbereitung der Daten sei im Gange, einige Animationen seien in Auftrag gegeben.

Änderungen wurden eingearbeitet

Was sich gegenüber den Ideen, die im September präsentiert worden waren geändert habe? „Wir sind Wünschen der Bürger nachgekommen“, so der Bürgermeister und nennt Beispiele: den Erhalt der Bäume entlang der Buschhüttener Straße, einen Rundweg über das Areal, die Offenlegung des Mattenbachs und Grünanlagen links und recht davon: „Das reduziert auch die überbaubare Fläche“, so Kiß mit Blick auf die Diskussion über das „Wie“ und „Wieviel“ einer angrenzenden Wohnbebauung. „Vor der Sommerpause müssen wir beim Dorfplatz in die Gänge kommen!“ Die Zeichnungen im städtischen Wohnraumkonzept hätten das Maximum des Möglichen dargestellt. Es werde kein sozialer Brennpunkt entstehen.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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