TuS Erndtebrück will im Pulverwald feiern

sz - Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Primus TuS Erndtebrück hat im Spitzenspiel der Fußball-Westfalenliga ein 2:2 (2:1)-Unentschieden bei Verfolger TuS Ennepetal erkämpft. Vor 450 Zuschauern im Bremenstadion brachte "Knipser" Markus Waldrich (4.) die Elf von Trainer Peter Cestonaro bereits früh in Führung. Nachdem TuS Ennepetals Dimitrios Ropkas (13.) schnell ausgeglichen hatte, stellte Paul Wadolowski (45.) die neuerliche Führung für den TuS Erndtebrück her. Doch Björn Sobotzki (87.) versetzte der Elf aus dem Pulverwald einen späten Nackenschlag und sicherte einen Punkt für die Elf von TuS Ennepetals Trainer Helge Martin. Dabei hatte der TuS Erndtebrück großes Pech als Schiedsrichter Kilian Gochermann (Bochum) kurz zuvor einen glasklaren Foulelfmeter nicht anerkannt hatte, nachdem der spätere Torschütze Björn Sobotzki die "Sense" gegen Daniel Waldrich ausgepackt hatte. Wenige Minuten zuvor hatte er eine aussichtsreiche Vorteilsituation von Marco Maser unterbrochen. Dennoch herrschte Freude über den Punktgewinn, denn bereits am nächsten Wochenende muss der TuS Erndtebrück nicht zwingend auf andere Plätze schielen - ein Sieg gegen den TuS Eving Lindenhorst und die Elf von Peter Cestonaro steigt am nächsten Sonntag im Pulverwald aus.

1. FC Kaan-Marienborn erkämpft Remis

Aus eigener Kraft hätte der TuS Erndtebrück die Meisterschaft am vergangenen Sonntag allerdings ohnehin nicht perfekt machen können. Neben einem Sieg für die Elf von Peter Cestonaro wäre ein solcher auf Seiten des DSC Wanne-Eickel beim 1. FC Kaan-Marienborn ebenfalls Pflicht gewesen. Doch wie schon vor zehn Tagen im Hinspiel erkämpfte die Elf von Trainer Dietmar Schacht ein 1:1 (1:0)-Remis und versalzte dem TuS Erndtebrück so vorerst die Aufstiegssuppe. Rein rechnerisch hat der 1. FC Kaan-Marienborn nun weiter eine Aufstiegschance. Die ist aus momentaner Sicht allerdings nur noch theoretisch denkbar. Im Breitenbachtal brachte Marius Jung (6.) den 1. FC Kaan-Marienborn vor 130 Zuschauern zunächst in Führung, Tim Petzke (60.), der bereits im Hinspiel in der Mondpalast-Arena getroffen hatte.

SpVg Olpes Klassenerhalt nur Formsache

Nach der Hinrunde schien das Schicksal der SpVg Olpe bereits besiegelt,
der Abstieg in die Fußball-Landesliga nur noch eine Frage der Zeit.
Dank einer furiosen Rückserie in der Westfalenliga steht die SpVg Olpe
nun allerdings vor dem Klassenerhalt. Und der ist nach dem 4:1
(1:0)-Sieg gegen die DJK TuS Hordel greifbarer denn je. Im Olper
Kreuzbergstadion eröffnete Steve Meißner (45.) vor 120 Zuschauern am Samstagnachmittag den
Torreigen für die Elf von Trainer Irfan Buz. Nach dem Pausentee nahm
die SpVg Olpe dann richtig Fahrt auf, Mijodrag Frtunic (57.) netzte
gegen DJK TuS Hordels Keeper Manuel Pfetzing ein, ehe das Team von
Gäste-Trainer Frank Wagener durch Alexander Wagener (61.)
zwischenzeitlich auf 2:1 aus Sicht der SpVg Olpe verkürzte. Dennoch
ließ sich die Elf von Trainer Irfan Buz nicht irritieren und "netzte"
erneut durch Mijodrag Frtunic (84.) ein, ehe Yasin Aktas (86.) den
Deckel endgültig auf die Partie machte. Durch den Heimsieg in der
Fußball-Westfalenliga hat die SpVg Olpe nun 38 Punkte auf ihrem Konto -
summa summarum fehlen ergo noch zwei Zähler um die magische
40-Punkte-Schallmauer zu durchbrechen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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