Über 15000 DM für Unicef

Gymnasium Auf der Morgenröthe sammelte Spenden

Niederschelden. Weit über 15000 DM erbrachten die Aktionen des Gymnasiums Auf der Morgenröthe in Niederschelden, die in den letzten Wochen für die Nothilfeaktion für Kinder in Afghanistan »Bringt die Kinder durch den Winter« des Weltkinderhilfswerkes Unicef durchgeführt wurden. Bis kurz vor Ferienbeginn musste Gunter Beyer, Studienreferendar an der Schule und verantwortlich für die Organisation und die Koordination der Gelder, Listen abrechnen und Geld zählen. Allein über 20 Kilogramm Münzen von Fremdwährungen kamen zusammen, die, in einem recht komplizierten Prozess von einer deutschen Bank nach England geschickt, später abgerechnet werden und dann Unicef zu Gute kommen.

Seit dem 29. November bis zum letzten Schultag war fast die gesamte Schule mit vielen kreativen Ideen eifrig bei der Sache. Aus dem Motto der Lesewoche vom 27. November bis 4. Dezember »Miteinander leben (und lesen) – dem Anderen begegnen« hatte sich zunächst der Kontakt zu Unicef in Köln, dann zur Geschäftsstelle in Siegen ergeben. Ausstellungen zu Afghanistan und der Arbeit von Unicef bildeten die Grundlage, mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten diese notwenige Arbeit zu unterstützen.

Allein eine Spendensammlung während des »Besonderen Abends« innerhalb der Lesewoche, einer Lesung mit dem palästinensischen Schriftsteller Ghazi Abdel-Qadir erbrachte zusammen mit dem Eintrittsgeld über 700 DM. Anschließend wurden die einzelnen Klassen und verschiedene Kurse der Oberstufe aktiv, wobei vor allem die Eltern im Hintergrund kräftig mithalfen. Jede Menge deutsche und ausländische »Schlafmünzen« wurden in die Schule geschleppt und in einem eigens dafür präparierten »Spardosenschrank« gesammelt.

Jeden Tag in der zweiten großen Pause und während der 5. und 6. Stunden verkauften Schüler der Unter- und Mittelstufe, aber auch der Jahrgangsstufe 11 selbst gebackene und abgepackte Plätzchen und selbst gebastelten Weihnachtsschmuck. Es gab Nussecken und Kräppelchen, Spritzgebäck und Spekulatius, Pizza oder andere Leckereien. Vor allem waren alle mit Eifer und Begeisterung bei der Sache. Am meisten Ertrag brachten aber wohl die angemeldeten Straßensammlungen der Unter- und Mittelstufenklassen. Ingeburg Pletz vom Siegener UNICEF-Büro hatte Sammelbüchsen zur Verfügung gestellt, die recht schnell und gut gefüllt werden konnten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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