Über Ostern Sonne satt in Deutschland

Offenbach (dpa) - Abgesehen von einigen Wolken und wenigen regionalen Niederschlägen erwartet Deutschland ein sonniges Osterwochenende. Nach Einschätzung der Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hält das schöne Wetter bis Ende der Feiertage an.

Ganz anders sieht es in Südeuropa aus: In Spanien und in der Türkei dürfte es laut DWD in den kommenden Tagen stark regnen. Einem Sprecher zufolge müsse man etwa auf der Iberischen Halbinsel an den Mittelmeerküsten aber auch in den Pyrenäen mit extremen Niederschlägen rechnen.

Das hiesige Hochdruckgebiet «Katharina» halte die Tiefausläufer aus dem Süden fern, was dort wiederum für starken Regen sorge. «Wir sprechen von einer blockierenden Wetterlage», sagte ein Meteorologe des DWD. So bleibe es Karsamstag in Deutschland trocken. Abgesehen von einigen Wolken im Osten, im Schwarzwald oder in Nähe der Alpen scheine die Sonne. Bis 27 Grad werden demnach örtlich erreicht. An der See und im Bergland liegen die Höchstwerte laut DWD bei etwa 14 Grad. Nachts bleibe es kühl.

Der Ostersonntag werde - abgesehen von einigen Schleierwolken - sonnig. Am wärmsten dürfte es mit 27 Grad im Rhein-Neckar-Raum werden. Entlang der See und im Bergland rechnen die Meteorologen mit Höchstwerten unterhalb von 20 Grad. Die Nacht zum Montag bleibe mit Temperaturen zwischen 10 und 2 Grad eher kühl. Am Tag ziehen demnach Wolken im Südwesten auf, sonst bleibt es sonnig und trocken. Die Temperaturen könnten örtlich auf 25 Grad steigen.

Das Osterwochenende begann dann auch mit einem kleinen Ansturm auf die Freibäder: Am Berliner Wannsee etwa standen am Karfreitagmorgen schon Leute Schlange. Mehr als hundert Gäste kamen bis zum Mittag in das Strandbad, Hartgesottene sprangen direkt ins Wasser. Die Wassertemperatur betrug nach Angaben des Wetter-Informations-Dienst Berlin zum Start der Freibadsaison rund 10 Grad Celsius.

Sonnenschein und wolkenloser Himmel bringen aber auch Nachteile. So ist in Teilen Deutschlands die Waldbrandgefahr hoch. Die anhaltende Trockenheit dürfte auch den Landwirten Sorge bereiten. Viele Kommunen in Ostdeutschland untersagten Osterfeuer, weil die Waldbrandgefahr bei ihnen schon die höchste oder zweithöchste Stufe erreicht hat.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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