„Umweltsünder“ erklärt sich

Nur ein kleiner Teil des entsorgten Mülls. Foto: Polizei

sz - Wie berichtet, haben Unbekannte mehrere Kubikmeter Müll und Bauschutt illegal in Freudenberg im Bereich der L 562/Krottorfer Straße entsorgt. Daraufhin hat sich nun der vermeintliche "Umwelfrevler" bei den zuständigen Behörden gemeldet - und plötzlich stellt sich der Sachverhalt gänzlich anders dar.

Ein Wilnsdorfer hatte Renovierungsarbeiten in seiner Einliegerwohnung durchgeführt. Dabei war allerhand Bauschutt angefallen. Am Samstag, 20. Oktober, er dann vor seinem Privathaus von einem vorbeifahrenden Schrottsammler angesprochen, der sich für die ausgebauten Fenster des Wilnsdorfers interessierte, die bei dem Müll vor dem Haus lagen. Im Laufe des Gesprächs bot der Schrotthändler dem Wilnsdorfer dann an, gleich den kompletten Müll zu entsorgen, wodurch sich der Wilnsdorfer natürlich mehrere Fahrten mit seinem eigenen Fahrzeug zur Mülldeponie erspart hätte. 

Und da der Schrottsammler auch glaubwürdig versicherte, den kompletten Bauschutt ordnungsgemäß bei einer Mülldeponie zu entsorgen, einigten sich die beiden Männer auf einen Betrag von 300 Euro für die Entsorgung des kompletten Mülls. Fürsorglich tippte der Wilnsdorfer dem Schrottsammler dann sogar noch die Adresse der Deponie in dessen Handy ein. Der windige Schrottsammler, der mit einem Fahrzeug mit Bochumer Kennzeichen unterwegs war, dürfte sich dann jedoch "leichte Arbeit" gemacht haben, indem er die Fenster zwar behielt, den Rest des Mülls aber einfach illegal in dem Waldstück in Freudenberg entsorgte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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