“UnArt“ rockt den Bürgerpark

 Die Band „UnArt“ fühlte sich im Bürgerpark Niederfischbach wie in einem großen „Wohnzimmer“.  Foto: rai 
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rai Längst kein Geheimtipp mehr ist das „Föschber“ Feuerwehr-Open-Air: Mehr als 1000 Besucher feierten und rockten am Samstagabend im Bürgerpark mit der Band „UnArt“ ab. Die Stimmung auf und vor der Bühne: bestens.

Es war die dritte Auflage des alle zwei Jahre vom Förderverein und den Feuerwehraktiven organisierten Freiluftkonzerts. Und die große Zahl an Besuchern war ein gutes Indiz dafür, dass es von den Machern richtig war, die Veranstaltung durchzuziehen – trotz der durchwachsenen Witterung am Vormittag.

Obwohl man in diesem Jahr mit 23 Einsätzen bereits reichlich zu tun hatte, seien alle hochmotiviert, für die Menschen, das Dorf und die Umgebung von Niederfischbach etwas zu machen und Arbeit in die Organisation zu stecken, unterstrich der stellvertretende Wehrführer Florian Jendrock. Es seien auch wieder viele Nicht-Niederfischbacher gekommen, konstatierte er. Auch die benachbarten Wehren schauten im Bürgerpark vorbei, feierten mit und hörten die handgemachte Musik.

Wie vor zwei Jahren hatte man wieder die Band „UnArt“ aus Siegen gewinnen können, die vielen nicht zuletzt von der „Föschber“ Kirmes bekannt sein dürfte. Mit der Combo hatten die Organisatoren wieder einen guten Griff getan. Als die Band schon viele Lieder gespielt hatte und in der Dämmerung die beleuchteten Bäume ihre Wirkung zeigten, sagte Sänger Steffen Wüst: „Wenn man hier hinkommt, dann ist es, wie in einem riesengroßen Wohnzimmer zu spielen.“

Für die Coverband „UnArt“ war es der Auftakt für die Freiluftkonzerte 2018, und im Bürgerpark wurden auch zahlreiche neu einstudierte Lieder dargeboten. Das textsichere Publikum war begeistert und sang und tanzte mit.

„Wir treffen uns hier im Schlamm wieder“, schmunzelte Sänger Wüst ob der vom Regen etwas aufgeweichten Wiese, als er die Pause einläutete. Und Sängerin Sarah Christine Klein meinte: „Was braucht man Rock am Ring, wenn man hier im Bürgerpark sein kann.“ Die Band traf den Nerv des Publikums, auch mit den Liedern von „Kasalla“: „Stadt met K“ und „Pirate“ kam gut an und wurden mitgesungen. „Das ist quasi ein Experiment, könnte man sagen“, meinte Sänger Wüst, als er ein weiteres neues Stück ankündigte: „Tabaluga“ von Peter Maffay. Fazit: Experiment gelungen. Das „Scooter“-Medley übernahm Sängerin Klein und bei „Cold As Ice“ von „Foreigner“ spielte sich Keyboarder Johannes Brise in die Gehörgänge der Besucher.

„UnArt“ bestehen weiter aus Finn Lucas Thiemann, Max Strohmann (beide Gitarre) und Bassist Tom Müller (Bass) – und Sebastian Jabs. Er tauschte seinen Platz hinter dem Schlagzeug mit Steffen Wüst, als Stücke von Marius Müller-Westernhagen zu hören waren: Jabs sang, während Wüst hinter der Schießbude aktiv war.

Am Samstagvormittag hatten die Organisatoren bemerkt, dass an beiden Kühlwagen für die Getränke die Stromstecker ausgesteckt gewesen seien. Dies sei ärgerlich, kommentierte Jendrock, und es dämpfe ein wenig die Motivation, öffentlich etwas zu machen. Schließlich stecke viel Arbeit darin. Da man das Malheur aber noch früh genug bemerkt hatte, konnten den Besuchern dennoch gekühlte Getränke serviert werden. Hier brachte sich unterstützend die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft ein – und am kommenden Samstag werden die Kameraden im Gegenzug beim Schützenfest bedienen.

Der Erlös des Konzerts ist wieder für die Arbeit und Anschaffung erweiterter Ausrüstung der Feuerwehr und die persönliche Schutzausrüstung der Kameraden bestimmt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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