Deutscher Feuerwehrverband lobt Solidarität
Unglaubliche Leistung der Einsatzkräfte gewürdigt

Im Moment zeigt sich erneut die große Solidarität unter den Feuerwehren.

sz Berlin/Siegen/OlpeBetzdorf. In vielen Teilen Deutschlands sind die Kräfte der Feuerwehren im Dauereinsatz. „Die Leistungen der Feuerwehrangehörigen sind unglaublich!“, würdigt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), den Einsatz von Tausenden Kräften vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Vielfach konnten die Einsatzkräfte unter Aufbietung aller Kräfte den Menschen vor Ort helfen. „Leider war es in etlichen Fällen nicht mehr möglich, die Betroffenen lebend zu retten. Zwei Feuerwehrmänner sind sogar im Einsatz verstorben. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen und den Kräften, die diese belastenden Situationen erleben“, zeigt sich Banse bestürzt.

Große Solidarität

Die Feuerwehr hilft auch einander: Aus mehreren Bundesländern sind Einheiten zur Unterstützung, Ablösung und Entlastung der teils bis zur Erschöpfung arbeitenden Kräfte unterwegs. „Hier zeigt sich die Solidarität untereinander!“, ist Karl-Heinz Banse dankbar. Der DFV-Präsident dankt nicht nur den Feuerwehrangehörigen, sondern auch den Menschen, die diesen Einsatz ermöglichen: Arbeitgebern für die Freistellung der Betriebsangehörigen genauso wie den Familien, die den Feuerwehrmitgliedern im privaten Umfeld den Rücken freihalten. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Feuerwehrleute bei anderen Menschen die Keller leerpumpen, während zu Hause auch alles unter Wasser steht“, berichtet Banse.

Appell an Helfer: Sicherheit geht vor

Auch den Menschen, die spontan vor Ort ihre Hilfe anbieten, dankt der Verbandspräsident: „Vor allem bei Aufräumarbeiten wird diese unentgeltliche, nachbarschaftliche Hilfe gefragt sein. In akute Gefahrenbereiche sollten sich Spontanhelfer nicht begeben – sie vergrößern gegebenenfalls die Anzahl der Personen, die durch die Feuerwehr evakuiert werden müssen“, appelliert Karl-Heinz Banse. Generell mahnt er, Einsatzkräfte nicht bei der Arbeit zu behindern. „Gaffen ist hier völlig unangebracht!“, stellt er eindeutig klar.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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