UWG: Unsichere Zonen in Siegen?

 Am Siegener Bahnhof gibt es nach Angaben der Stadt Siegen keine Häufung polizeirelevanter Delikte. Foto: Michael Roth
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mir - Nur 45 Minuten Zeit nahm sich der Rat der Stadt Siegen für das von der UWG beantragte Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“, dann war anscheinend alles gesagt. Die heikle Frage, ob es in Siegen unsichere Zonen oder Bezirke wie die Bahnhofsgegend oder auch den Heidenberg gibt, soll im Fachausschuss weiterdiskutiert werden. 

Die UWG blieb bei ihrer These, es gebe sehr wohl Schwerpunktbereiche, in denen es an Sicherheit mangele. Für Siegen dürfe es nicht nur neue Ufer geben, um die man sich kümmere. Günther Langer (UWG) unterstrich an anderer Stelle: „Aber allein die Tatsache, dass die Stadt Siegen jetzt samstags von 14 Uhr bis in den Abend eine private Streife in der City einsetzt, zeigt doch, dass Bedarf nach mehr Sicherheit im öffentlichen Raum vorhanden ist.“ Es gehe darum, dass Streetworker in Geisweid oder am Heidenberg gezielt eingesetzt würden. 

Peter Schulte (WAS) z.B. differenzierte zwischen der objektiven und der subjektiv gefühlten Sicherheit. Letzteres habe mit den tatsächlichen Zahlen nichts zu tun. „Reicht es nicht aus, sich mit den Sorgen der Menschen zu befassen? Nicht jeder in dieser Stadt fühlt sich mit mehr Polizei sicherer.“ Ähnlich äußerte sich Lisa Bleckmann (Grüne). Ihrer Ansicht nach wird viel in Siegen für die Sicherheit der Einwohner gemacht: „Ich fühle mich nicht unsicherer als vor drei Jahren.“ Für die Aussage gab es Beifall.

Abteilungsleiter Michael Langenbach steuerte für die Stadtverwaltung exakte Fakten bei. In der Unterstadt würden verstärkt Streifen eingesetzt, auch die zusätzliche Samstag-Streife erwähnte er. Seine Aussage zur Lage am Siegener Bahnhof: „Es gibt dort keine Häufung von möglichen Delikten.“ Langenbach: „Es ist absehbar, dass es einen deutlichen Mehrbedarf an Personal im Ordnungsamt geben wird, vor allem um abends präsent zu sein.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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