Verein löst sich endgültig auf

 Zahlreiche Mitglieder des Vereins der ehemaligen Landwirtschaftsschüler und Landwirtschaftsschülerinnen und aller an der Landwirtschaft Interessierten erhielten eine Ehrung für langjährige Zugehörigkeit. Foto: schn
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schn - Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des Vereins der ehemaligen Landwirtschaftsschüler und Landwirtschaftsschülerinnen und aller an der Landwirtschaft Interessierten Wittgenstein trafen am Montag einen schwerwiegenden Entschluss: Im kommenden Jahr soll der Verein aufgelöst werden, spätestens 2021 ist dann Schluss.

Aktuell tragen rund zwei Drittel der 286 Mitglieder den Titel Ehrenmitglied. Damit sind sie von Mitgliedsbeiträgen befreit und dies zeigt: Dem Verein fehlt der Nachwuchs. Denn in den vergangenen Jahren hat es kaum Neueintritte gegeben. „Als Verein werden wir immer älter und irgendwann ist dann eben Schluss“, sagte die Vorsitzende Adelheid Böhl.

Noch im Vorjahr hatten die Mitglieder darüber diskutiert, wie es mir dem Verein in Zukunft weitergehen soll. Im Jahr 2021 werden nun die letzten Absolventen der Landwirtschaftsschule für 50 Jahre geehrt und spätestens dann fehlen endgültig die zahlenden Mitglieder. „Die Auflösung ist ein Prozess, der sich schon noch eine Zeit hinziehen wird. Nächstes Jahr sind noch Beschlüsse zu fassen“, so Adelheid Böhl.

Am Montagabend wurden in den Räumen des Steffes Hof in Weidenhausen die Weichen in Richtung Auflösung gestellt. Damit ist die Zukunft besiegelt. Bis es endgültig so weit ist, wird man aber weitermachen wie bisher. Der traditionelle Jahresausflug führte im Jahr 2018 in die Birkenhof-Schnapsbrennerei in Nistertal. Auch in diesem Jahr wird es einen Ausflug geben, das Ziel steht aber noch nicht fest.

Die Wahlen brachten keine Veränderungen. Geschäftsführerin Christiane Schmidt und die Beisitzer Ursula Winter, Heiner Dickel und Georg Sauer wurden bestätigt. Den zwei Ehrungen für 25 Jahre Mitgliedschaft standen 19 Ehrungen für 50 Jahre gegenüber. Seit einem Vierteljahrhundert sind Heinrich Dörnbach und Jochen Born mit dabei. Auf ein halbes Jahrhundert bringen es Hartmut Bald, Rosemarie Belz, Johanna Born, Heinrich Dörnbach, Margot Dörnbach, Annemarie Filter, Helmut Fuchs, Elke Grebe, Eberhard Hedrich, Heinrich Höse, Renate Homrighausen, Fritz-Ludwig Leser, Fritz Linde, Heinrich Nölling, Brunhilde Primas, Renate Schmidt-Meier, Brigitte Schneider, Georg Wied und Lore Womelsdorf.

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