Verkauf bleibt weiter eine Option

 Nach dem Biomasse-Heizkraftwerk (rechts) gehört auch das Pelletwerk (links) ab April zu 100 Prozent der RWE Innogy GmbH. Dabei prüft das Tochterunternehmen des Konzerns weiterhin ergebnisoffen, wie das Biomasse-Heizkraftwerk in Schameder künftig betrieben werden soll. Auch ein Verkauf ist weiterhin eine Option. Archivfoto: Björn Weyand
  • Nach dem Biomasse-Heizkraftwerk (rechts) gehört auch das Pelletwerk (links) ab April zu 100 Prozent der RWE Innogy GmbH. Dabei prüft das Tochterunternehmen des Konzerns weiterhin ergebnisoffen, wie das Biomasse-Heizkraftwerk in Schameder künftig betrieben werden soll. Auch ein Verkauf ist weiterhin eine Option. Archivfoto: Björn Weyand
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bw - RWE Innogy hat die letzten 10 Prozent der Anteile an der NRW Pellets GmbH vom Partner German Pellets übernommen. Soll heißen: Künftig gehört RWE Innogy nicht nur das Biomasse-Heizkraftwerk im Industriepark Wittgenstein, sondern auch das Pelletwerk nebenan. Sind die Verkaufspläne damit vom Tisch? Mitnichten!

RWE Innogy prüft für seine Biomasse-Anlage in Schameder nach wie vor alle Optionen, wie die Heimatzeitung von Pressesprecherin Sarah Knauber auf Anfrage erfuhr. Somit ist ein Verkauf der gesamten Anlage keineswegs ad acta gelegt.

Der Entscheidungsprozess im RWE-Konzern werde ohne Zeitdruck und ergebnisoffen geführt. „Im Vordergrund steht für uns ganz klar“, heißt es von RWE Innogy, „dass der nachhaltige und wirtschaftliche Weiterbetrieb der Anlage gewährleistet ist und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region erhalten bleiben.“

Offen bleibt, ob diese strategische Entscheidung nicht den Weg bereitet, das Biomasse-Heizkraftwerk einfacher inklusive des Pelletwerks abzustoßen. Dass das Tochterunternehmen des RWE-Konzerns nämlich ein Pelletwerk in die eigene Regie übernimmt, erscheint angesichts der Meldungen aus dem November überraschend. Seinerzeit kündigte RWE an, jede zehnte Stelle abbauen zu wollen – insgesamt weitere 6750 Stellen, darunter auch 250 Arbeitsplätze bei RWE Innogy, dem Tochterunternehmen für erneuerbare Energien im Großkonzern.

Die Vereinbarung, dass RWE Innogy den Anteil von 10 Prozent von German Pellets am Werk in Schameder übernimmt, tritt zum 1. April in Kraft. Bis zum 31. März bleibt German Pellets also Betreiber des Pelletwerks.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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