„Via Adrina“ weiter verbessert

 Der neue Verbindungsweg von Schwarzenauer und Arfelder Runde entspricht mehr dem Charakter der „Via Adrina“. Foto: privat  Zwei so genannte „Bürgeraktionstreppen“ sind auf der „Via Adrina“ neu entstanden. Foto: privat
  • Der neue Verbindungsweg von Schwarzenauer und Arfelder Runde entspricht mehr dem Charakter der „Via Adrina“. Foto: privat Zwei so genannte „Bürgeraktionstreppen“ sind auf der „Via Adrina“ neu entstanden. Foto: privat
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sz - Die „Via Adrina“ wurde 2009 als drittschönster Wanderweg Deutschlands in der Kategorie „Touren“ ausgezeichnet. Sie gehört mit ihren 21 Kilometern und vielen Höhenmetern in die Sparte anspruchsvoll. Sieben Stunden sollte man für die Strecke einplanen. Die vielen Aussichten und kulturhistorischen Elemente am Wegesrand verleiten zu einem eher gemächlichen Wandertempo. Bei der Planung wurde diesem Umstand durch die Anlage eines Verbindungsweges Rechnung getragen. Bei Bedarf kann die Route in zwei gleichlange Rundwege von jeweils zwölf Kilometer unterteilt werden – die Arfelder und die Schwarzenauer Runde.

Der alte Verbindungsweg hatte allerdings ein Manko: Er war komplett asphaltiert und passte so gar nicht zur Philosophie der „Via Adrina“. Der jetzt neu angelegte Verbindungsweg ist hingegen abwechslungsreich, attraktiv und weist einen hohen Pfadanteil auf. Die Asphaltstrecke ist deutlich reduziert. Für die Schwarzenauer Runde bietet sich als Ausgangspunkt der Parkplatz oberhalb der Schwarzenauer Mühle an, für die Arfelder Runde der Parkplatz der Gaststätte „Zum Bahnhof“. Auch an anderen Stellen wurde die „Via Adrina“ wesentlich optimiert.

Im Bereich „Mühlbach/Sahlenstrauch“ eröffnet sich durch eine Streckenverlegung eine weitere Aussicht beziehungsweise Sichtbeziehung. Unterhalb des Hofes „Vor der Klause“ führt ein Pfad spannend durch ein schluchtartiges Gelände. Die Schleife „Arfeld – Schieferpfad – Ausgangspunkt“ sahen viele Wanderer bisher als überflüssigen Appendix an.

Ab sofort ist Abkürzen eine Sünde, reiht sich gerade auf dem Abschnitt Höhepunkt an Höhepunkt. Oberhalb des Rosenweges stößt der Wanderer auf zwei Treppen, die gelungen in die Landschaft integriert sind. Die Aufgänge haben eine besondere Bewandtnis. Den Bürgern Wolfgang Jüngst, Hartwig Achinger und Claus-Peter Petrausch waren zwei Passagen ein Dorn im Auge, die bei Nässe schwer begehbar waren. Im Rahmen der Aktion „Arfeld aktiv“ sammelten sie Material und bewegten die Firma Jüngst zu einem Geräteeinsatz. So sind die Treppen ein Symbol für Bürgerengagement – die Stadt kostete alles keinen Cent.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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