Viel  Licht und Schatten

 Licht- und Wasserelemente, Sitzecken und mehr Grün – nicht wie jetzt konzentriert im Norden, sondern über die Fläche verteilt  sieht der Entwurf zur Umgestaltung des Roten Platzes vor. Illustration: Planungsbüro
  • Licht- und Wasserelemente, Sitzecken und mehr Grün – nicht wie jetzt konzentriert im Norden, sondern über die Fläche verteilt  sieht der Entwurf zur Umgestaltung des Roten Platzes vor. Illustration: Planungsbüro
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nja  -  Der neue Veranstaltungsraum in der ebenfalls neuen Stadtbibliothek war mehr als prall gefüllt, als die Stadt Kreuztal am Mittwochabend mit Unterstützung der externen Büros Contur 2 und Kalkmann die aktualisierten Entwürfe für die alsbald anstehende Neugestaltung des Roten Platzes in der City präsentierte. Groß war das Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich auch im Vorfeld schon mit Ideen und Kritik eingebracht und damit auch zur Überarbeitung der ersten Planungen beigetragen hatten.

In der zweiten Jahreshälfte, so erläuterte Bürgermeister Walter Kiß, solle mit den Bauaktivitäten   über der Tiefgarage begonnen werden. Bis dahin erfolge nun der Feinschliff, denn auch am Mittwoch kamen aus den Reihen der Bürger noch Hinweise und Anregungen.

Was aber hat sich nun getan seit der letzten Bürgerbeteiligung? Dazu Christiane Voigt vom Büro Contur 2: „Mehr Grün, mehr schattige Sitzplätze, mehr Lebendigkeit und der Erhalt des Baumbestands“ seien gewünscht und weitgehend berücksichtigt worden. Nur eine Platane könne stehen bleiben, dafür sei der graue Platz-Teppich, der sich von Norden nach Süden erstrecken wird, verkürzt worden. Und: Neue Baumpflanzungen seien vorgesehen. Gedacht werde an den Baum-Hasel – er könne sogar über der Tiefgarage wachsen. Die Baumreihe solle künftig den Mittelpunkt des Platzes bilden.

Schattige Sitzgelegenheiten sollen in Verbindung mit Pflanzbeeten geschaffen werden – von „grünen Inseln“ ist die Rede. Stichwort Beleuchtung: Hier wünschten sich Kreuztaler eine Ausführung, die zum Verweilen und Wohlfühlen einlädt,  das Sicherheitsgefühl erhöht und Orientierung schafft.

Entlang des Platzteppichs ist somit eine Reihe mit somit 6 Meter hohen Leuchtmasten vorgesehen, an der Marburger Straße werden sie 4,50 m hoch.  Hinzu kommen „atmosphärische Leuchten“, eingebaut in den Boden sowie, vor den Bänken und als Abgrenzung zur Marburger und Siegener Straße, Lichtlinien.

Wo einst der Brunnen Wasser plätschern ließ, ist ein ruhiges Objekt vorgesehen: ein 9 m langer Monolith, dessen Oberflächengestaltung noch präzisiert wird.  Über der Tiefgarage wird an in den Boden eingelassene und somit auch  überfahrbare Düsen gedacht, die Wasserfontänen ermöglichen – Illuminierung inklusive.  Die Pläne werden alsbald im Foyer der Bibliothek ausgestellt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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