Viermal „Gold“ in Freiburg

 Der Wilnsdorfer Stefan Groß wurde Deutscher Meister der Männer M 40.

sz - Erstmals wurden die Titelkämpfe in einen Stadtmarathon integriert, und das neue Konzept des DLV bewährte sich. So wurde für die Meisterschaftsteilnehmer ein würdiger Rahmen geschaffen. Insgesamt fast 12 000 Teilnehmer (ca. 850 davon bei der Halbmarathon-Meisterschaft) gingen an den Start, und mehrere tausend Zuschauer säumten die Straßen der Freiburger Innenstadt.  Besonders erfreulich war der Gewinn der Deutschen U-23-Meisterschaft durch die 21-jährige Erndtebrückerin Nina Stöcker, die im Gesamteinlauf der Frauen Platz 4 belegte und  ihre eigene Halbmarathon-Bestzeit um über zwei Minuten auf 1:1528 Stunden verbesserte.

Obwohl mit Sabrina Mockenhaupt und den Hahner-Zwillingen die deutschen Topstars fehlten, war gerade die Frauenkonkurrenz erheblich stärker besetzt als noch im vergangenen Jahr in Refrath. Daher rückte auch das starke Damenteam des TuS Deuz im Gegensatz zu 2013 einen Platz nach hinten, obwohl man im Endeffekt zehn (!) Minuten schneller war als in Refrath. Tina Schneider (1:21:07/Kreisrekord), Dr. Caprice Giehl )1:21:37/W-30-Kreisrekord) und Rebekka Otterbach  (1:22:40)  stellten mit addierten 4:05:24 Stunden einen neuen Siegerlandrekord auf. Das bedeutete am Ende Platz 6 bei den Frauen-Mannschaften!

Nach einer Knie-Operation vor knapp vier Monaten und erst wenigen Trainingswochen zeigte Gabi Müller-Scherzant schon wieder eine fast unglaubliche Leistung. Mit nur wenig Kilometerumfang und kaum langen Trainingsläufen zeigte lief sie in 1:30:23 auf Platz 9 der Altersklasse W 45 und stellte ebenfalls einen Kreisrekord in dieser Klasse auf.

Einen sehr starken Vereinsauftritt im Breisgau verbuchten auch die Leichtathleten der SG Wenden. Mit drei deutschen Meistertiteln, einer Silbermedaille und weiteren guten Leistungen im Gepäck trat die SG-Gruppe mit Trainer Egon Bröcher, zufrieden die weite Heimreise an. In bestechender Form präsentierte sich wieder einmal Sandra Klein. In  1:17:44 Stunden belegte der „Lauffloh“ aus Siegen im Gesamteinlauf bei den Frauen den 11. Platz und wurde mit dieser Leistung Deutsche Meisterin in der Klasse W 40. Ihre bisherige persönliche Bestzeit und den Kreisrekord für Olpe unterbot sie um rund eine Minute! Hochachtung musste man auch vor der Leistung von Christl Dörschel haben (Trainingsverbot aufgrund von Rückenproblemen), denn die Mutter von zwei Kindern entschied sich erst ganz kurzfristig zum Start. In sehr guten 1:18:44 Stunden belegte sie im Gesamteinlauf bei den Frauen den 13. Platz und in ihrer Klasse W 35 wurde sie Fünfte. Gemeinsam mit Steffi Bröcher (1:31:44) gab es für das Frauenteam in 4:08:06 Stunden den 8. Platz zu feiern.

Das vierköpfige SG-Männerteam stand den Leistungen der Frauen nicht nach. Über seinen ersten deutschen Meistertitel freute sich Stefan Groß. In der Klasse M 40 war der Wilnsdorfer nicht zu schlagen. Und seine 1:09:02 Stunden unterstrichen die ganze Klasse des SG-Läufers. Nur wenige Sekunden hinter Stefan Groß erreichte schon „Altmeister“ Jörg Heiner, das Ziel. In 1:09:22 Stunden wurde der Olper ebenfalls in der Klasse M 40 Deutscher Vizemeister. Gemeinsam mit Knut Seelbach, Zehnter in der M 40 in 1:14:57 Stunden, sicherte sich die SG Wenden in addierten 3:33:17 Stunden die Mannschaftswertung der 35 bis 45-Jährigen. In der Gesamtwertung aller Teams reichte es noch zu einem starken 5. Platz. SG-Neuzugang Sascha Wilkniß schaffte mit 1:29:27 Stunden den Sprung unter die begehrte 1,5-Stunden- Marke.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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