Volker Kauder zu Gast bei der IHK

IHK-Jahresempfang 2018 mit u.a. Volker Kauder hier im Gespräch mit IHK-Präsident Felix Hensel (2.v.r.). Foto: Dirk Manderbach
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sz/mir - Mehr als 1500 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft konnte IHK-Präsident Felix Hensel am Mittwoch in der Siegerlandhalle begrüßen. Mit Freude blickte er auf das 3. Quartal 2017 zurück mit einem überdurchschnittlichen industriellen Wachstum von mehr als 6 Prozent in NRW. Hensel: „Unser IHK-Bezirk konnte diese Zahl bei den Firmen des verarbeitenden Gewerbes noch toppen mit einem Wachstum von knapp 7,5 Prozent gegenüber 2016.“

Ehrengast Volker Kauder ist Polit-Profi durch und durch, nicht umsonst gilt er als rechte Hand der Kanzlerin. Als Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (seit 2005) weiß er, wie man ein Heimspiel-Publikum leitet. Jedenfalls bekamen die über 1500 Teilnehmer des IHK-Jahresempfangs in der Siegerlandhalle eine ganze Reihe konkreter Punkte an die Hand, wie es mit Deutschland anders und besser vorangehen soll. Mehr zur Rede von Volker Kauder in unserem E-Paper.

Ein Punkt in der Rede von Felix Hensel war der Breitbandausbau: Ende 2018 sollte es in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe dank eines Bundesförderprogrammes eine Internet-Versorgung von mindestens 50 Mbit/s geben. Die Politik habe das niedrigste denkbare Ausbauziel gesetzt. „Und selbst daran wird man nun scheitern! Grund ist eine völlig überzogene Bürokratie in der Abwicklung des Förderprogrammes, die zu unerträglichen Verzögerungen führen. Der Weg zur Datenautobahn führt bei uns offenbar nur über die administrative Dorfstraße“, beschwerte sich Hensel.

Bemerkenswert auch sein Kommentar zur aktuellen Diesel- und Feinstaub-Debatte: „Kann mir bitte jemand erklären, warum an Industriearbeitsplätzen 950 Mikrogramm Stickoxide pro m³ Luft erlaubt sind, in Büros und Versammlungsstätten 60, auf der Straße, wo man sich in aller Regel nicht allzu lange aufhält, aber nur 40 Mikrogramm je m³? Nach dieser Logik ist es also deutlich schädlicher, dieser Veranstaltung hier in der Siegerlandhalle beizuwohnen als sich irgendwo auf der Koblenzer Straße in Siegen aufzuhalten.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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