Volksbank Siegen soll fusionieren

Fusion: Die Vorstände der Volksbanken Siegerland und im Märkischen Kreis (v.l. Norbert Kaufmann, Karl-Michael Dommes, Jens Brinkmann, Roland Krebs setzen sich für eine Fusion ihrer Institute ein. Foto: siegerbrauckmann/Willi Weber
  • Fusion: Die Vorstände der Volksbanken Siegerland und im Märkischen Kreis (v.l. Norbert Kaufmann, Karl-Michael Dommes, Jens Brinkmann, Roland Krebs setzen sich für eine Fusion ihrer Institute ein. Foto: siegerbrauckmann/Willi Weber
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

sz - Das historisch niedrige Zinsniveau und die steigenden regulatorischen Anforderungen sind nur zwei Gründe, die dazu führen, dass die Vorstände der Volksbank Siegerland und der Volksbank im Märkischen Kreis das Ziel verfolgen zu fusionieren. 

Im Falle einer erfolgreichen Fusion entstünde mit über 72.000 Mitgliedern, rund 160.000 Kunden, 39 Filialen und knapp 3,5 Milliarden Bilanzsumme die größte Genossenschaftsbank in der Region. Sie soll den Namen Volksbank in Südwestfalen eG tragen. Vor Ort sollen die bekannten regionalen Marken Volksbank Siegerland und Volksbank im Märkischen Kreis erhalten bleiben und die bisher gelebte regionale Identität weiterhin prägen. Die neue Volksbank soll auch künftig in Siegen und Lüdenscheid durch die Vorstände Norbert Kaufmann und Jens Brinkmann von der bisherigen Volksbank Siegerland sowie Karl-Michael Dommes und Roland Krebs von der bisherigen Volksbank im Märkischen Kreis repräsentiert werden. Hinsichtlich der Personalpolitik der gemeinsamen Bank besteht große Einigkeit, dass fusionsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden. Darüber hinaus soll die Attraktivität der Bank als Arbeitgeber in der Region gesteigert werden.

Die Aufsichtsräte beider Volksbanken wurden in den vergangenen Tagen über die Erkenntnisse der Sondierungsgespräche unterrichtet und haben auf dieser Basis die Vorstände jeweils einstimmig beauftragt, eine Fusion vorzubereiten und den Vertretern die Verschmelzung vorzuschlagen. Bei einer Zustimmung soll die Fusion im Sommer 2018 rückwirkend zum 1. Januar erfolgen. Im Vorfeld der Vertreterversammlungen sind zusätzliche regionale Informationsveranstaltungen geplant. Es sei den Vorständen beider Banken sehr wichtig, hieß es, dass Mitarbeiter, Mitglieder, Vertreter und Kunden von Beginn an einbezogen und über den weiteren Fortgang des Projektes informiert würden. 

„Als erfolgreiche Volksbanken können wir aus einer starken Position heraus heute die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Größe ist kein Selbstzweck, aber mit einer Fusion würden wir eine zukunftsfähige Institutsgröße erreichen, die neue Gestaltungsmöglichkeiten bei Leistungen für unsere Mitglieder und Kunden und neue Impulse für die Region Südwestfalen ermöglicht. So werden wir zukünftig besser aufgestellt sein und die Herausforderungen sicher bewältigen können. Dies sichert langfristig auch die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter“, führten die Vorstände beider Häuser ihre Beweggründe an.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen