Vorbereitungen für Baumaßnahme

 Netzplaner Martin Althaus zeigt die Gasleitungen, die neu miteinander verknüpft werden. Die orangene ist die neue, die gelbe ist die alte Gasleitung. Foto: Björn Weyand  „5 Jahre Baustelle Bahnübergang Aue“: In diesem Jahr soll sie ein Ende haben. Foto: Björn Weyand
  • Netzplaner Martin Althaus zeigt die Gasleitungen, die neu miteinander verknüpft werden. Die orangene ist die neue, die gelbe ist die alte Gasleitung. Foto: Björn Weyand „5 Jahre Baustelle Bahnübergang Aue“: In diesem Jahr soll sie ein Ende haben. Foto: Björn Weyand
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bw - „5 Jahre Baustelle Bahnübergang Aue“ steht auf einem Schild, das direkt an der Straße „Zum Heilbach“ steht. Seit 2012 wird am Problembahnübergang „herumgedoktert“, längst hat die Deutsche Bahn hier massive Planungsfehler eingestanden. Ab Juni soll die Baustelle wieder neu aufgemacht werden – dann hoffentlich zum letzten Mal. Im Jahre 2012 war auch Westnetz schon mit von der Partie, um seinerzeit die Versorgungsleitungen von Strom und Gas, die an der Landesstraße 553 entlang verlaufen, tiefer zu legen. Etwa 60 Zentimeter sind bei Strom und Gas üblich, die Wasserleitungen liegen aufgrund der Frostsicherheit noch etwas tiefer. Beim ersten Anlauf zur Erneuerung des Bahnübergangs „Zum Heilbach“ wurden die Strom- und Gasleitungen auf rund 90 Zentimeter gelegt. Für die neuen Pläne, die nun die Probleme am Bahnübergang lösen sollen, ist das freilich noch nicht tief genug.

Damit vor allem Lastwagen künftig problemlos diesen Bahnübergang überqueren können und nicht mehr hinten aufsetzen, soll die Hauptstraße im Einmündungsbereich abgesenkt werden. Deshalb müssen auch die Versorgungsleitungen noch einmal tiefer gelegt werden – vom derzeitigen Straßenniveau betrachtet geht es nun runter auf 1,60 Meter Tiefe. „Es ist relativ aufwändig“, erzählte Netzplaner Martin Althaus am Samstag im SZ-Gespräch. Zu dem Zeitpunkt hatten die Männer der Baufirma Berge schon eine Nachtschicht hinter sich. Am Freitag begannen die umfangreichen, nicht gerade alltäglichen Arbeiten, wie Dominik Wagener von Berge-Bau verriet. „In solche Tiefen gehen wir beim Leitungsbau sonst nicht, das ist mal etwas anderes.“ Das Technische Hilfswerk sorgte für die Ausleuchtung der Baustelle. „Das sind für uns Verhältnisse wie bei Tageslicht“, sagte Dominik Wagener.

Berge-Bau war nachts mit fünf Arbeitern vor Ort, hinzu gesellten sich zwei Elektriker. Auf einer Länge von rund 52 Metern mussten Strom-, Gas- und Wasserleitungen in erwähnter Tiefe neu verlegt werden – ein paar Meter parallel zu den bisherigen Rohren und Kabeln. An den Enden werden die neuen Leitungen schließlich mit den alten verknüpft. Im Zuge der Straßenbauarbeiten ab 19. Juni werden die alten und still gelegten Leitungen dann entfernt, erklärte Martin Althaus von Westnetz. Für die umfangreichen Arbeiten waren zwei Nachtschichten am Wochenende notwendig. Das hatte in erster Linie zwei Hintergründe. Zum einen spielte die Thematik Arbeitsschutz eine gewichtige Rolle: Tagsüber ist die Landesstraße ja viel befahren. Außerdem musste die Zufahrt zum Gewerbegebiet gesperrt werden. Und zum anderen musste der Strom für wenige Stunden abgestellt werden. Um freilich die Beeinträchtigungen für die betroffenen Haushalte so gering wie möglich zu halten, erfolgte die Abschaltung zu späterer Stunde am Samstagabend bzw. in der Nacht zum Sonntag.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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