Auch Tiere leiden unter der Hitze
Vorsicht bei blauer Zunge

Hunde leiden auch unter der brütenden Hitze. Ihnen sollte man nicht zuviel zumuten.

kalle Siegen.  Wenn der kleine „Merlin“ seinen Gassigang mit Herrchen Philipp absolviert, lässt er sich bereits nach wenigen Metern wie ein nasser Sack auf den Boden fallen. Er beginnt zu jaulen. Schaut mit seinen Hundeaugen eher hilfesuchend sein Herrchen an. Die Hitze macht ihn fertig. Es ist zu heiß, die kleinen Füßchen brennen. Wie gerne läge der Hund jetzt in einem gekühlten Zimmer, am besten noch auf einer Kühldecke. Um hier den Hunden entgegen zu kommen, kann es morgens nicht früh genug sein, mit dem Hund loszugehen. Allein schon mit dieser Maßnahme kann man den Vierbeinern helfen.
Hecheln ist kein Grund zur Sorge. Das Wissen um den Zustand des eigenen Haustieres ist dabei häufig schon ein guter Schutz. Hundehalter sollten sich bewusst sein, dass der beste Freund des Menschen nicht schwitzen kann. Er kontrolliert seine Körpertemperatur lediglich über das Hecheln. Schnelles Atmen ist deshalb per se kein Grund zur Sorge. Sollte sich allerdings die Farbe der Zunge ins Bläuliche verfärben, ist ein Besuch bei Tierarzt erforderlich.
Selbstverständlich ist, dass Hunde bzw. alle Tiere in den Sommermonaten mit ausreichend Wasser versorgt werden müssen. Auch unterwegs sollte immer ein Trinkgefäß dabei sein. Wasserscheue Tiere können mit feinem Sprühnebel, feuchten Tüchern oder Eiswürfeln abgekühlt werden. Zum Thema Wasser: Bei Aquarien und Gartenteichen sollte man die Temperatur im Auge behalten, da sich bei Hitze schneller Algen bilden und ausbreiten können.
Vogel- und Kleintierkäfige sollten zum Beispiel im Schatten stehen, aber nicht auf der Fensterbank oder in der prallen Sonne. Keine gute Idee ist es, Ventilatoren oder Klimaanlagen einzusetzen, denn Zugluft kann bei Kleintieren rasch zu Erkältungen und Augenentzündungen führen.
Bei den Tieren in der freien Natur, gibt es auch einige Tipps um zu helfen. Für die Vögel im Garten sollte man immer frisches Wasser vorhalten. Wasser was mehrere Tage alt ist, kann von Keimen befallen werden, die dann auch die Gesundheit der Vögel belasten können. Die gefiederten Tiere  haben nämlich bei der Hitze und Trockenheit Probleme ihren Wasserbedarf zu stillen. Dabei sollte man flache Wasserschalen bevorzugen. Die Gefahr ist nämlich großen, das Tiere, wie etwa Igel in Wassertränken nicht mehr von allein herausklettern könnten.

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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