Wagener nicht im Landtag

mir Siegen. Es sollte nicht sein, Tanja Wagener (SPD) hat den Sprung in den neuen Düsseldorfer Landtag nicht geschafft. Im Wahlkreis 126 hatte ihr CDU-Kontrahent Jens Kamieth mit 40,1 Prozent der Erststimmen das Direktmandat geholt; Wagener kam auf 36,2 Prozent.

Während des gesamten Wahlabends hielt sich am Sonntag die Ungewissheit, ob Wageners 17. Rang auf der SPD-Reserveliste reichen würde. Gestern gegen 0.30 Uhr klärte sich die Sache, die Liste zog diesmal nur bis Platz 10, auf dem der ehemalige NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens noch soeben ins Landesparlament rutschen konnte. Tanja Wagener zeigte sich gestern Mittag doch ein wenig enttäuscht. „Klar, dass man ein bisschen Frust schiebt. Aber es geht weiter“, kommentierte sie.

Woran es gelegen habe, könne sie im Detail noch nicht sagen. Sicherlich sei es ein Nachteil gewesen, gegen den stellvertretenden Bürgermeister antreten zu müssen. Dennoch sei es im Wahlkampf ein offenes Rennen gewesen. Sie werde weiter in der SPD aktiv mitarbeiten, und zwar als Ratsmitglied bzw. Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes. Dieses Gremium tagt heute, berät die Lage nach der Landtagswahl ebenso wie der Unterbezirksvorstand.

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