Warnstreik bei Thyssen-Krupp

Warnstreik bei TKS in Eichen:  Die Beschäftigten der heimischen Stahlbranche zeigten sich kampfbereit. Foto: Anja Bieler-Barth
  • Warnstreik bei TKS in Eichen:  Die Beschäftigten der heimischen Stahlbranche zeigten sich kampfbereit. Foto: Anja Bieler-Barth
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

nja - Zorn und Enttäuschung dominierten  am Freitagmorgen auf dem Eichener Werksgelände von Thyssen-Krupp-Steel Europe (TKS) die Stimmung, als die IG Metall Siegen zu einem Warnstreik aufgerufen hatte. Anlass für die Versammlung, zu der auch Beschäftigte der Deutschen Edelstahlwerke (DEW) und der BGH Edelstahl GmbH aus Siegen angereist waren: Das Scheitern der zweiten Runde der Tarifverhandlung für die Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie.

Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Geld, die Weiterführung der Tarifverträge zur Altersteilzeit und über den Einsatz von Werkverträgen. Die Arbeitgeber hätten nun „ein völlig indiskutables Angebot, eine Entgelterhöhung von 1,3 Prozent für 15 Monate“, vorgelegt, kritisierten alle Redner, darunter der heimische IG Metall-Bevollmächtigte Andree Jorgella.

Die Stahlindustrie sei ein wesentlicher Faktor und Motor für wirtschaftliches Wachstum in Deutschland, betonte TKS-Betriebsratsvorsitzender Axel Ganseuer: „Wir wollen eine angemessene Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg.“ Das Angebot der Arbeitgeber sei „eine Frechheit, Provokation und Ausdruck von Nichtwertschätzung unserer Arbeit“. Es bedeute einen nicht hinnehmbaren Reallohnverlust, fügte Jorgella hinzu. Dass Thyssen-Krupp in Schieflage geraten sei, beruhe auf „Managementfehlern“. Die Beschäftigten hätten immer wieder „die Kohlen aus dem Feuer geholt“.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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