Was denken die Bad Laaspher wohl?

 Stadtverwaltung und TKS Bad Laasphe bemühen sich intensiv darum, im kommenden Jahr wieder einen Fahrrad-Aktionstag auf die Beine zu stellen – dann aber nur für den Abschnitt von Feudingen bis Biedenkopf. Auch das ist ein Punkt für die Attraktivität der Lahnstadt. Foto: Archiv
  • Stadtverwaltung und TKS Bad Laasphe bemühen sich intensiv darum, im kommenden Jahr wieder einen Fahrrad-Aktionstag auf die Beine zu stellen – dann aber nur für den Abschnitt von Feudingen bis Biedenkopf. Auch das ist ein Punkt für die Attraktivität der Lahnstadt. Foto: Archiv
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vö - Es soll zumindest eine Orientierungshilfe für Rat und Verwaltung der Stadt Bad Laasphe sein: Am Dienstag stellte die Kommune unter www.stadt-badlaasphe.deeine Umfrage online, an der sich nach dem Willen der Entscheidungsträger möglichst viele Bürger beteiligen sollen. Das Konzept der Umfrage stellte Diplom-Psychologe Frank Luschei von der Universität Siegen am Montagabend in der Sitzung des Wirtschaftsförderungs- und Kulturausschusses der Lahnstadt vor.

Hintergrund: Die Kommune interessiert sich vor dem Hintergrund des demographischen Wandels dafür, ob die Bürger ihre Heimatstadt für attraktiv und lebenswert halten und zudem, was sie in der Lahnstadt vermissen. Frank Luschei recherchiert an der Uni Siegen zusammen mit seinem Chef, Prof. Dr. Christoph Strünck, den Zusammenhang zwischen der Attraktivität von Kommunen und dem demographischen Wandel. Speziell auf Bad Laasphe gemünzt bedeutet dies, dass es um Themen wie Einkaufsmöglichkeiten, kulturelles Angebot, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Bildungsangebote, Kinderbetreuung und Arbeitsmarkt geht. Frank Luschei erläuterte, dass sich aus allen Themen, die die Menschen besonders wichtig fänden, und denen, die die Befragten sehr schätzten, eine Rangliste erstellen lasse. Die Fragebögen seien anonym, allerdings würden Alter, Familienstand, Geschlecht und weitere Merkmale erfasst, um Rückschlüsse auf Zielgruppen zu ermöglichen.

Positiv wurde die Umfrage-Initiative im Ausschuss gesehen: Martin Achatzi (CDU) forderte aber auch – das kommt nach seinem jüngsten Vorstoß im Stadtrat sicherlich nicht überraschend –, dass die Verwaltung aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen erarbeite. Und dann müsse klar sein, dass das nicht zum Nulltarif zu haben sei. Der Ausschussvorsitzende Stefan Wagner (SPD) sah das ähnlich wie der Christdemokrat: Aus den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage müsse man auch die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Und die könnten durchaus Geld kosten. Anne Bade (Grüne) brachte ihren Wunsch zum Ausdruck, dass die Umfrage keine Eintagsfliege bleibe und Bürgerbeteiligung an dieser Stelle viel häufiger stattfinde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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