Was rennt und rollt, das eint auch

 Für diese edlen Karossen schuf Rudolf Platz gern Platz rund um sein Motorradmuseum an der Grimbachstraße, auch wenn sie nicht aus dem Hause BMW stammen. Foto: schn
  • Für diese edlen Karossen schuf Rudolf Platz gern Platz rund um sein Motorradmuseum an der Grimbachstraße, auch wenn sie nicht aus dem Hause BMW stammen. Foto: schn
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schn - Wie kommen Lancia und BMW zusammen? „Nach einer intensiven Recherche im Internet“, wie Jens Völksen vom Lancia-Club Deutschland es ausdrückte. Die Liebhaber der italienischen Automarke rollten an diesem Wochenende zu ihrem Frühjahrstreffen an und unternahmen verschiedene Ausfahrten in die Umgebung. Besonders attraktiv sind natürlich immer kurvenreiche Strecken in den Mittelgebirgen. Da können die sportlich gebauten Wagen zeigen, was in ihnen steckt. Der Lancia-Club Deutschland ist in seinem Metier nicht allein, die Lancisti sind in verschiedenen Vereinen organisiert. Diese Vereine treffen sich selten und noch seltener die Verbände untereinander. Eine der seltenen Gelegenheiten bot sich am vergangenen Wochenende.

Der Lancia-Club Deutschland, die Lancia IG und die Fulvia-Flavia IG kamen zu ihren Jahrestreffen im Umfeld des Wittgensteiner Landes zusammen. „Der Plan sah vor, dass sich die drei in diesem Jahr treffen“, sagte Jens Völksen. Dann habe man den Tipp mit dem Jagdhof Glashütte bekommen und der sei goldrichtig gewesen. Dort trafen sich am Samstagmittag die Fahrer von rund 80 Autos zum Mittagessen. Aber wie nun kamen die Lancia-Fans nun zur Marke BMW? Ziel einer Ausfahrt sei ja immer auch, den Teilnehmern etwas Besonderes zu bieten, entweder kulturell oder technisch, so Völksen.

Da kam das Museum von Rudolf Bald in Erndtebrück gerade recht. Die Privatsammlung begeisterte die Technikfans, nicht nur die, die selbst Motorrad fahren. Von der zivilen Straßenmaschine über Polizeiräder bis hin zu Rennboliden und militärischen Ausführungen hat Rudolf Bald alles zusammengetragen und alle Fahrzeuge in seinem Museum sind fahrbereit. Kein Wunder also, warum auch Lancia-Fahrer sich für die Technik aus München begeistern können. Zum Beispiel für einen Geländewagen von BMW, der für die Wehrmacht entwickelt wurde und von dem nur zehn Stück gebaut wurden. Oder für die Beiwagengespanne von Weltmeister Walter Schneider.

Neben dem Besuch und der Technik gab es auch noch einen karitativen Aspekt des Museumsbesuchs. In Wittgenstein ist lange bekannt, dass Rudolf Bald keinen Eintritt für sein Museum nimmt, sondern um Spenden für die DRK-Kinderklinik in Siegen bittet. Und daher hatten die Lancisti eine Zuwendung in Höhe von 600 Euro im Gepäck.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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