Weihnachten mit Lobpreis und Calypso

Der GV Concordia Frohsinn 1868 Klafeld hatte zum geistlichen Chorkonzert zur Weihnachtszeit in die Geisweider Talkirche eingeladen.  Foto: sib
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sib Geisweid. Vorweihnachtlichen Zauber, Besinnlichkeit, schöne Melodien und die friedvolle Botschaft des Glaubens vermittelten der GV Concordia Frohsinn 1868 Klafeld und seine musikalischen Gäste am vierten Advent beim geistlichen Chorkonzert in der Talkirche Geisweid. Der Chor, Inhaber der Zelterplakette, sang unter der Leitung von Musikdirektor FDB Gerhard Schneider; er richtete das Konzert zum wiederholten Male aus. Die Aktiven des Gesangvereins sind bei ihren Konzerten eigentlich größeren Zuspruch seitens des Publikums gewohnt, vermutlich hielt diesmal der drastische Wintereinbruch viele potenzielle Gäste vom Besuch des Konzerts ab.

Jene aber, die gekommen waren, verwöhnte der Chor mit sorgfältig einstudierten und hingebungsvoll vorgetragenen Stücken wie „Schaffe in mir, Gott“ oder „Benedictus/Agnus Dei“ von Gabriel Casali. Der fulminante Lobgesang „Groß ist der Herr“, das kurze und prägnante „Hör in den Klang der Stille“ und das andächtig vorgetragene „Steal Away To Jesus“ zeigten einen Klangkörper mit rund 40 Sängerinnen und Sängern in Topform, und auch Vorträge wie das sehr rhythmische „Uyingcwele Baba“ nach einem Zulu-Gesang für den Gottesdienst und das sehr empfindsame „Es ist Advent“ standen dem Chor hervorragend zu Gesicht und fügten sich ins stimmige Gesamtkonzept des Konzerts ein.

An der Königin der Instrumente, der frisch renovierten Kirchenorgel, hatte eingangs Günter Drucks sehr festlich mit dem 1. und 2. Satz aus dem Orgelkonzert Nr. 2 B-Dur von Händel auf das Geschehen eingestimmt. Cembalo-Variationen über „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ von Johann Christoph Friedrich Bach, und weitere Orgel-Improvisationen gehörten außerdem zu den Programmbeiträgen von Günter Drucks.

Wunderbare Duette sangen und spielten der Tenor Johannes Richter, am Piano begleitet vom international tätigen Stimmbildner Prof. Klaus Michael Leifeld. Das berauschend schöne „Ave Maria“ von Bach/Gounod und das stringente „Vater unser“ (Albert Hay Malotte) stellten nur das Beste der beiden Künstler heraus, die Stimme des jungen Sängers und das Klavierspiel dazu waren hier wie bei den anderen Vorträgen ein echter Genuss. Einziges Manko: Das Klavier war stellenweise so laut, dass es den Tenor schlichtweg übertönte.

Rein instrumental gestaltete der Bläserchor der Freien ev. Gemeinde Geisweid unter Leitung von Helmut Schnell seine Programmbeiträge. Bei dem fast schon feurig zu nennenden „Deck The Hall“ sah man vor dem geistigen Auge förmlich den Rentierschlitten, die funkelnden Sterne und Schneekristalle. Auch mit ihrem „Weihnachts-Calypso“ verstanden es die Bläser, herrliche Stimmung zu vermitteln, und sie fanden auch in ihren folgenden Vorträgen genau die passenden Klänge.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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