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Shoppen im Corona-Dezember
Weihnachten steht vor der Tür

Geduld war am  Samstag mal wieder  von jenen gefragt, die in Siegens City-Galerie shoppen wollten. Das  schöne Adventswetter  kam da gerade richtig.
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  • Geduld war am Samstag mal wieder von jenen gefragt, die in Siegens City-Galerie shoppen wollten. Das schöne Adventswetter kam da gerade richtig.
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nja Siegen. Man mag es sich gar nicht vorstellen, wie schön an  diesem sonnenverwöhnten  und dennoch winterlich-kühlen   Samstag vor dem 2. Advent   ein Bummel über die Weihnachtsmärkte der Region gewesen wäre: Idealer hätten die  klimatischen Bedingungen eigentlich nicht sein können. Die Coronapandemie schiebt diesem geselligen Vergnügen aber nun einmal  einen Riegel vor - aus gutem Grund. Und so tummelten sich  auch  in  Siegens Innenstadt  deutlich weniger  Menschen  als in "normalen" Jahren. Der Abstand konnte  in den Geschäften, in denen sich die SZ am Nachmittag umsah,  problemlos eingehalten werden, nur selten  mussten Passanten in den Einkaufsstraßen Ausweichmanöver in die Wege leiten:  Platz war keine Mangelware .

nja Siegen. Man mag es sich gar nicht vorstellen, wie schön an  diesem sonnenverwöhnten  und dennoch winterlich-kühlen   Samstag vor dem 2. Advent   ein Bummel über die Weihnachtsmärkte der Region gewesen wäre: Idealer hätten die  klimatischen Bedingungen eigentlich nicht sein können. Die Coronapandemie schiebt diesem geselligen Vergnügen aber nun einmal  einen Riegel vor - aus gutem Grund. Und so tummelten sich  auch  in  Siegens Innenstadt  deutlich weniger  Menschen  als in "normalen" Jahren. Der Abstand konnte  in den Geschäften, in denen sich die SZ am Nachmittag umsah,  problemlos eingehalten werden, nur selten  mussten Passanten in den Einkaufsstraßen Ausweichmanöver in die Wege leiten:  Platz war keine Mangelware . 

Lange Schlange vor der City-Galerie

Hier  und da mussten Kunden auf den Einlass warten, da die  erlaubte  Höchstzahl im Inneren z. B. von Drogeriemärkten   erreicht war. In vielen Geschäften war sozusagen "Tag der offenen Tür":  Das Querlüften  wurde ernst genommen, frischer Luft wo immer möglich  Einlass  in die Ladenlokale gewährt.   Wer seine Weihnachtseinkäufe  in der City-Galerie erledigen wollte, musste allerdings   eine ordentliche Portion Geduld mitbringen: Eine lange, aber  friedlich-geduldige   Schlange bildete sich nachmittags  entlang des Gebäudes, da der Einlass "schubweise" reguliert wurde.  Zwei Teenager hatten es  in Sichtweite  der Eingangstür geschafft. Wie lange sie schon anstehen? Gechilltem  Schulterzerzucken folgt dann doch noch eine Antwort: "Eine Viertelstunde etwa." Das ging dann offenbar doch schneller als gedacht. 

"Bedarfseinkäufe"  und Stammkunden

Das Personal der Fachgeschäfte bis hoch in die Oberstadt hatte Zeit für Beratungen und  zum   fingerfertigen  Einpacken von Geschenken. Im  Einzelhandel macht sich natürlich  bemerkbar, dass   Abstandsregeln, Einlasskontrollen, der Verzicht auf Weihnachtsmarktstände   und eine   den Bummel abrundende Visite in Café oder Restaurant   nicht zur üblichen  Advents-Kundenfrequenz führte. "Die Kunden kommen für Bedarfs-Einkäufe vorbei - und sind sehr verständnisvoll", beschreibt  Sabrina Schreiber vom Schuhhaus   Schreiber ihre Erfahrung. Ein konkretes Beispiel:   "Draußen ist es kalt geworden - da  bekommen Kinder neue Schuhe." Die Frequenz sei spürbar nicht so groß wie sonst im Advent. Pärchen kauften nach wie vor gemeinsam ein, aber  z.B. nicht mehr die besten Freundinnen, die  das dann gerne  mit dem Besuch eines Cafés  verbinden, oder natürlich Grüppchen", die den Tag dann am Glühweinstand oder im Restaurant ausklingen lassen. Immer wieder vernahm die SZ  dankende   Worte von Einzelhändlern: Auf  Stammkunden ist Verlass.  Ein Silberstreif am Horizont.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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