Weihnachtsmarkt ist ein Gedicht

 Das eine oder andere Mal konnten die Besucher des märchenhaften Weihnachtsmarktes in Arfeld auch das Christkind entdecken. Foto: ial
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ial - Es duftet nach Waffeln und Punsch, alles ist festlich beleuchtet und den letzten Schliff geben Weihnachtslieder, die in modernen Versionen ertönen: Auf dem Arfelder Weihnachtsmarkt am Samstag war festliche Stimmung vorprogrammiert. Den ganzen Tag lang konnten die Besucher an den zahlreichen Ständen vorweihnachtliche Köstlichkeiten probieren oder sich mit dem ein oder anderen Heißgetränk aufwärmen. Wem noch Ideen für Weihnachtsgeschenke gefehlt hatten, der wurde hier vielleicht auch fündig: das Angebot reichte von weihnachtlichen Dekorationen über Strickwaren bis hin zu selbstgemachten Kerzen. Und Musik gab es noch obendrein: Ein besonderer Programmpunkt war dabei das Konzert des Popchors „Singsation“, das in der Arfelder Kirche stattfand.

Die kleinen Gäste konnten ab und zu das Christkind entdecken oder zuschauen, wie Frau Holle es schneien ließ. Außerdem gab es Josef, Maria und das Jesuskind live zu sehen, inklusive Esel, Ochs und Schafen zum Anfassen. Der Wunschzettelbriefkasten stand den ganzen Tag lang für die Wunschzettel der Kinder offen – und ein fleißiges Team des Christkinds bemüht sich nun darum, dass jedes Kind bis Weihnachten eine Antwort darauf bekommt. Für die Kinder dürfte allerdings der Höhepunkt des Tages gewesen sein, als der Nikolaus auf seinem Pferd über den Weihnachtsmarkt ritt.

Bevor er aber die Stutenmänner verteilte, gab er den Kindern einen Rat mit auf den Weg: Sie sollten immer schön lernen, nicht für die Lehrer, sondern für sich. Er habe nie gelernt, deshalb sei aus ihm nur der Nikolaus geworden. Auch wenn es angenehm sei, nur einmal im Jahr arbeiten zu müssen. Außerdem bat er sie, die Handys mal zuhause zu lassen, denn „die Kinder können ja schon gar keine Gedichte mehr aufsagen“.

Dann hatte das Warten jedoch ein Ende und der Nikolaus verteilte mit seinen Helfern insgesamt 400 Stutenmänner. Wo die einen ihre Stände dann am Abend schon abbauten, wurden andere erst so richtig warm: Was wäre ein traditioneller Weihnachtsmarkt ohne Glühwein, Eierpunsch und Jagertee? So ließ sich auch trotz der Kälte das gemütliche Flair des Arfelder Weihnachtsmarkts genießen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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