Weisstalwerk im Insolvenzverfahren

Die Weisstalwerk Stahlhochbau GmbH & Co. KG hat beim Amtsgericht in Siegen (Foto) Antrag auf Eigenverwaltung im Insolvenzverfahren gestellt. Foto: kalle
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sz Die Weisstalwerk Stahlhochbau GmbH & Co. KG, Hersteller von hochwertigen Stahl-, Industrie- und Produktionshallen, hat beim Amtsgericht in Siegen Antrag auf Eigenverwaltung im Insolvenzverfahren gestellt. Grund für diese Entscheidung sei der negative Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015, der im Wesentlichen durch Schwierigkeiten bei zwei Großprojekten verursacht worden sei, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Das Amtsgericht habe dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Durch die gerichtliche Anordnung verbleibe die Leitung des Unternehmens bei der Geschäftsführung. „Wir sind uns sicher, dass dieser Schritt die beste Möglichkeit ist, um den Fortbestand unseres Unternehmens im Interesse aller Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten sowie Gläubiger erfolgreich zu sichern“, sagte Gerhard Hillmann, Geschäftsführer der Weisstalwerk Stahlhochbau GmbH & Co. KG. „Der Geschäftsbetrieb läuft während der gesamten Restrukturierung unverändert weiter, unsere Kunden werden wir weiterhin professionell betreuen“, ergänzt Peter Buchmüller, ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens.

Unterstützung erhält die Geschäftsführung durch den Restrukturierungsexperten Dr. Dirk Andres von der Kanzlei Andres Partner sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Darüber hinaus hat das Amtsgericht Siegen Rechtsanwalt Dr. Jan Janßen zum vorläufigen Sachwalter bestellt, dessen Aufgabe es ist, die Geschäftsführung während des Sanierungsprozesses zu überwachen und Gläubigerinteressen zu wahren.

Die Geschäftsführung hat die 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung über die aktuelle Situation informiert. Die Löhne und Gehälter seien für drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert. Andere Gesellschaften der Weißtalwerkgruppe sind von der vorläufigen Eigenverwaltung der Weisstalwerk Stahlhochbau GmbH & Co. KG nicht betroffen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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