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Afrikanische Schweinepest
Weiter intensive Jagd auf Wildschweine

juka Siegen. Nachdem in der vergangenen Woche in Brandenburg ein totes Wildschwein positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet wurde, bereitet sich auch das Land Nordrhein-Westfalen weiter intensiv auf mögliche Probleme vor. „Für den Fall, dass sich die ASP weiter nach Westen ausweiten sollte, ist Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt und sofort einsatzfähig“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. „Insgesamt wurden in den zurückliegenden Monaten in NRW und der gesamten Bundesrepublik eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen“, so Heinen-Esser weiter. Unter anderem seien Krisenübungen durchgeführt worden, um im Falle eines Ausbruchs im Wildschweinbestand bestmöglich vorbereitet zu sein.

juka Siegen. Nachdem in der vergangenen Woche in Brandenburg ein totes Wildschwein positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet wurde, bereitet sich auch das Land Nordrhein-Westfalen weiter intensiv auf mögliche Probleme vor. „Für den Fall, dass sich die ASP weiter nach Westen ausweiten sollte, ist Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt und sofort einsatzfähig“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. „Insgesamt wurden in den zurückliegenden Monaten in NRW und der gesamten Bundesrepublik eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen“, so Heinen-Esser weiter. Unter anderem seien Krisenübungen durchgeführt worden, um im Falle eines Ausbruchs im Wildschweinbestand bestmöglich vorbereitet zu sein.
Die Krankheit, die für Menschen ungefährlich ist, bei infizierten Wildschweinen allerdings eine Sterblichkeitsrate von nahezu 100 Prozent vorweist, trat in den vergangenen Jahren besonders in Belgien, auch nahe der deutsch-belgischen Grenze, sowie in Polen auf. Seit August war dann ein massives Auftreten der Krankheit in China und asiatischen Staaten zu verzeichnen, bevor nun auch der erste deutschlandweite Fall auftrat.
Um einer Verbreitung zuvorzukommen, mahnt das Land, die Wildschwein-Bejagung weiterhin intensiv zu betreiben. „Die Jagdstrecke bei Schwarzwild in Nordrhein-Westfalen wurde erfreulicherweise deutlich intensiviert. Hier dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, um zu große Wildschweinpopulationen zu verhindern“, führt Heinen-Esser weiter aus.
Auch die herbstlichen Bewegungsjagden sollen weiterhin stattfinden, zudem übernimmt das Land als Anreiz für Jäger auch in diesem Jahr die Kosten für die Untersuchung von Fleisch auf Trichinen. Die Ministerin appelliert darüber hinaus von Jagdreisen in potentiell von ASP betroffene Gebiete abzusehen, um die Krankheit nicht auf diesem Wege zu verschleppen und Funde von toten Wildschweinen unmittelbar der Bereitschaftsstelle des Landesumweltamtes zu melden, damit die schnelle Sicherung und Untersuchung sichergestellt werden kann.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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