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Längerfristige Sperrung rückt näher
Weitere Schäden an Talbrücke Rahmede

Der Stahl-Unterbau der A-45-Talbrücke Rahmede wird seit dem Wochenende untersucht, sprich: gescannt. Am Mittwoch sollen die Ergebnisse präsentiert und eine Entscheidung, ob die Sauerlandlinie ganz oder teilweise gesperrt werden muss, getroffen werden.
  • Der Stahl-Unterbau der A-45-Talbrücke Rahmede wird seit dem Wochenende untersucht, sprich: gescannt. Am Mittwoch sollen die Ergebnisse präsentiert und eine Entscheidung, ob die Sauerlandlinie ganz oder teilweise gesperrt werden muss, getroffen werden.
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ch/sz Siegen/Lüdenscheid/Düsseldorf. Staus, überlastete Nebenstrecken, genervte Autofahrer. Die Sperrung der Sauerlandlinie zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord hat für ein Verkehrschaos gesorgt – und das Ende ist aktuell nicht absehbar. Der Stahl-Unterbau der A-45-Talbrücke Rahmede wird seit Tagen laufend untersucht, und so folgt denn auch eine schlechte Nachricht der anderen: An der Brücke haben die Experten eine weitere Verformung festgestellt. Der Befund lasse jedoch keine Rückschlüsse auf das weitere Vorgehen zu, betont die Autobahn GmbH am Dienstag.
Mittwoch gibt es eine Entscheidung
Experten entdecken Verformung von Brückenteilen
Mehrere Statik-Fachleute prüfen das Bauwerk derzeit Abschnitt für Abschnitt.

ch/sz Siegen/Lüdenscheid/Düsseldorf. Staus, überlastete Nebenstrecken, genervte Autofahrer. Die Sperrung der Sauerlandlinie zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord hat für ein Verkehrschaos gesorgt – und das Ende ist aktuell nicht absehbar. Der Stahl-Unterbau der A-45-Talbrücke Rahmede wird seit Tagen laufend untersucht, und so folgt denn auch eine schlechte Nachricht der anderen: An der Brücke haben die Experten eine weitere Verformung festgestellt. Der Befund lasse jedoch keine Rückschlüsse auf das weitere Vorgehen zu, betont die Autobahn GmbH am Dienstag.
Mittwoch gibt es eine Entscheidung

Experten entdecken Verformung von Brückenteilen

Mehrere Statik-Fachleute prüfen das Bauwerk derzeit Abschnitt für Abschnitt. „Erst mit einer verlässlichen Menge Daten über das gesamte Schadensausmaß können wir entscheiden, wie es weitergeht“, so Susanne Schlenga von der Autobahn GmbH. Am Mittwoch soll es neue Infos geben. Auch der Verkehrsausschuss des NRW-Landtags beschäftigt sich am Mittwochnachmittag mit der zugespitzten Lage aufgrund der gekappten Lebensader in Sachen Mobilität.
64.000 Fahrzeuge pro Tag

Bei einer Kontrolle der Konstruktion auf der wichtigen Autobahnverbindung vom Ruhrgebiet in den Süden Deutschlands hatten Experten bei einem Laser-scan eine Verformung von Brückenteilen entdeckt. Sofort stoppten die Verantwortlichen den Verkehr.

Bei der Planung der Brücke in den 1960er-Jahren war man noch von einer täglichen Belastung von etwa 25.000 Fahrzeugen ausgegangen. Inzwischen rollen täglich rund 64.000 Fahrzeuge über das mehr 450 Meter lange Bauwerk, davon etwa 13.000 Lkw.

Autobahn vermutlich monatelang gesperrt

Die plötzliche Sperrung der auch für den Fernverkehr wichtigen Strecke hatte zunächst für lange Staus und völlig überlastete Umleitungsstrecken im Stadtgebiet von Lüdenscheid gesorgt. Laut Autobahn GmbH ist die Umleitungssituation bereits über das Wochenende schrittweise optimiert worden.
Nur Autos, keine Lkw?

Freigabe ohne Schwerlastverkehr möglich

Als gesichert gilt, dass das Bauwerk bis zum geplanten Neubau baulich verstärkt werden muss, um die tägliche Last wieder tragen zu können. Die Untersuchungen sollen nun das Ausmaß der Schäden erfassen und damit die Frage klären helfen, ob die Strecke unter Ausschluss des Schwerlastverkehrs zeitnah zumindest wieder für Autos freigegeben werden kann.

Das Prüfverfahren sei sehr aufwendig, unterstrich Sprecherin Susanne Schlenga: Um die Schweißnähte auf etwaige Risse zu überprüfen, muss zunächst der Korrosionsschutz abgetragen werden. Dann bringen die Fachleute ein Magnetpulver auf, das sich an einem Riss sammeln würde und diesen im Fall der Fälle sichtbar macht. Zeitgleich wird der Scan des kompletten Stahlbaus fortgesetzt.

Autor:

Christian Hoffmann (Redakteur) aus Siegen

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