Welches Bad geht baden?

 Unter  anderem diese Variante – eine von mehreren – befindet sich im Fokus der Lokalpolitiker: die Modernisierung oder gar der Neubau des Weidenauer Hallenbades (Bild) bei gleichzeitiger Schließung des Bades am Löhrtor. Foto: kalle
  • Unter  anderem diese Variante – eine von mehreren – befindet sich im Fokus der Lokalpolitiker: die Modernisierung oder gar der Neubau des Weidenauer Hallenbades (Bild) bei gleichzeitiger Schließung des Bades am Löhrtor. Foto: kalle
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ch - Das Jamaika-Trio (CDU, Grüne und FDP) im Rat der Krönchenstadt will gemeinsam mit den Sozialdemokraten die Siegener Hallenbäder-Landschaft neu ordnen. Einen Antrag dazu brachten die vier Fraktionen in der Ratssitzung am Dienstagnachmittag mit ihren Stimmen durch. Ein externes Gutachten zu den drei städtischen, defizitären Bädern in Eiserfeld, Siegen und Weidenau in Form einer Machbarkeitsstudie soll ausgearbeitet werden. Mit dem Ziel, ein Drittel der derzeitigen Betriebskosten einzusparen.

Zwei Varianten stehen dabei im Vordergrund: Zum einen die Modernisierung oder gar der Neubau des Weidenauer Hallenbades bei gleichzeitiger Schließung des Bades am Löhrtor. Zum anderen der Bau einer zentralen Schwimmhalle in Weidenau. „Wir werden sicher die Hallenbäder-Landschaft nicht Eins zu Eins erhalten können”, kündigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Heupel an; durch jahrzehntelanges Unterlassen von Instandhaltungsmaßnahmen – Heupel: „Zurückstellen genannt” – sei ein millionenschwerer Investitionsstau entstanden. Daher brauche man das Gutachten als Grundlage für „zeitnahe, fundierte und zukunftsweisende Entscheidungen”.

„Überflüssig, wir brauchen kein Gutachten. Wir haben bereits eines, und die dortigen Aussagen, wonach wir ein Bad zu viel hätten, sind bereits vorhanden”, sagte Hans Günter Bertelmann von der UWG. Die Unwirtschaftlichkeit der drei Bäder sei längst erwiesen, es fehle nur noch ein klares „Ja” oder „Nein” für die Schließung des Löhrtor-Bades. Bertelmann an die Adresse des Jamaika-Trios, welches die Beschlüsse zu den Hallenbädern bereits für den Etat im 2016 habe fassen wollen: „Sie scheuen konkrete Beschlüsse, verschieben die Entscheidung erneut und wollen sich hinter einem neuen Gutachten verschanzen!”

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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