Wettstreit zwischen Teufel und Gott

Einer der Höhepunkte in diesem modernen „Faust“: die Höllenszene. Künftige Erzieherinnen und Erzieher spielten „Der Deal“. Foto: Schule
  • Einer der Höhepunkte in diesem modernen „Faust“: die Höllenszene. Künftige Erzieherinnen und Erzieher spielten „Der Deal“. Foto: Schule
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sz Siegen. „Teuflisch gut“ war jetzt die Theateraufführung von „Der Deal“ des Beruflichen Gymnasiums am Berufskolleg AHS in Siegen. Den altbekannten „Faust“-Stoff hat Cornelia Wagner (Theaterverlag) jugendlich aufgepeppt und in die moderne Musikszene versetzt.

Zwölf Schauspieler aus den vier Klassen des Bildungsgangs Erzieher/-in plus Abitur zeigten in 13 Akten den Wettstreit zwischen Gott (Jessica Brüning) und Teufel (Jana Spurzem), die um die Seele des Musikers Rob (Benedict Friedrich) buhlen. Regie führte Deutschlehrerin Corinna Merdes, unterstützt wurde sie von Tanja Büdenbender (Schuljahr 2008/09) und ab diesem Schuljahr von Barbara Giesen-Martin, beide Lehrerinnen des Berufskollegs.

Der Teufel verspricht Rob Erfolg, Geld und Frauen und managt seine Band Satellite, die aus Carla (Christina Lioumbas) und Mikey (Katharina Jung) besteht. Gott hält mit der wahren Liebe in Form von Greta (Lisa Smith) dagegen. Doch Rob darf nicht lieben, sonst ist sein Erfolg beim Teufel. Dieser fährt alle Geister der Hölle (Corinna Donath, Sarah Löhning, Lara Broicher, Rhode Mehrbrodt, Miriam Svetlik) auf, um Rob auf seine Seite zu ziehen. Allein Greta und ihre Freundin Mia (Anna Koch) durchschauen die Machenschaften des Teufels, der vergeblich versucht, Greta auszuschalten. Als Rob dann endlich erkennt, dass er Greta liebt, ist es zu spät. Seine Seele gehört unwiederbringlich dem Teufel. – Unterstützt von fetziger Musik und ausdruckstarken Bildern gelang es den Schauspielern, kurzweilig zu unterhalten. Ein reduziertes Bühnenbild und sorgsam ausgewählte Requisiten (Linda Gerloff) lenkten den Blick auf die im Zentrum stehenden Dialoge der überzeugenden Darsteller. Der klare Einsatz symbolträchtiger Farben bei der Ausleuchtung (Jan Melnik), die sich auch in der Maske (Martin Hopp, Julia Heinbach) wiederfanden, unterstützte die atmosphärisch dichte Inszenierung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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