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Waldbewohner setzen Grünflächen mächtig zu
Wildschwein-Alarm im Seniorenzentrum

Das Seniorenzentrum Christofferhaus mit Streichelzoo: Altenpflegerin Andrea Reh und Bewohner Helmut Roddey verbringen den Nachmittag gerne bei den zutraulichen Tieren.
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  • Das Seniorenzentrum Christofferhaus mit Streichelzoo: Altenpflegerin Andrea Reh und Bewohner Helmut Roddey verbringen den Nachmittag gerne bei den zutraulichen Tieren.
  • Foto: Sarah Groos
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

gro Siegen. Das Wasser des Teichs plätschert vor sich hin, während die Enten die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genießen. Die Ziegen und Schafe freuen sich über die Streicheleinheiten der Bewohner, und die Hühner suchen das Gelände nach Essbarem ab. Doch die Idylle des großen Innenhofs des Seniorenzentrums an der Siegener Friedrich-Wilhelm-Straße täuscht. Denn die Bewohner des Christofferhauses bekamen in den vergangenen Wochen immer wieder unerwünschten tierischen Besuch. Unter anderem fanden auch Wildschweine mit ihren Jungen den Weg in den stadtnahen Innenhof.
Grillwiese gleicht einem AckerMitten am Tag trotteten die Wildschweine seelenruhig die angrenzende Böschung herunter und gruben im Anschluss einen Großteil der Grünfläche des Seniorenzentrums um.

gro Siegen. Das Wasser des Teichs plätschert vor sich hin, während die Enten die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genießen. Die Ziegen und Schafe freuen sich über die Streicheleinheiten der Bewohner, und die Hühner suchen das Gelände nach Essbarem ab. Doch die Idylle des großen Innenhofs des Seniorenzentrums an der Siegener Friedrich-Wilhelm-Straße täuscht. Denn die Bewohner des Christofferhauses bekamen in den vergangenen Wochen immer wieder unerwünschten tierischen Besuch. Unter anderem fanden auch Wildschweine mit ihren Jungen den Weg in den stadtnahen Innenhof.

Grillwiese gleicht einem Acker

Mitten am Tag trotteten die Wildschweine seelenruhig die angrenzende Böschung herunter und gruben im Anschluss einen Großteil der Grünfläche des Seniorenzentrums um. „Unsere gesamte Grillwiese gleicht nun einem Acker. Das ist für alle Beteiligten sehr schade“, erzählt Altenpflegerin Andrea Reh. Zum Zeitpunkt des Wildschweinbesuchs befanden sich auch einige Bewohner an der frischen Luft. „Viele haben nun Angst, allein in den Innenhof zu gehen, da natürlich nicht mehr alle so gut zu Fuß sind“, so die Pflegerin.

Fuchs, du hast das Huhn gestohlen!

Die Hühner sind vor den ungebetenen Waldbewohnern nicht mehr sicher.

Leider waren die Wildschweine nicht die einzigen tierischen Besucher in jüngster Zeit. Auch der Fuchs fand den Weg in den Park, sodass die Tiere des Streichelzoos nicht mehr sicher waren. „Der Fuchs hat leider eines meiner Lieblingshühner geholt. Dort am Teich kann man noch die Federn sehen“, berichtet Bewohner Helmut Roddey im SZ-Gespräch.

Die Zeiten, in denen man Wildschweine nur in ihrem natürlichen Lebensraum, etwa bei einem ausgiebigen Waldspaziergang, beobachten konnte, sind lange vorbei. Die Allesfresser finden mittlerweile immer öfter den Weg in die Städte. Besonders die vielen offen liegenden und gut zugänglichen Abfälle locken Fuchs, Rabenkrähen, Waschbär und Wildschwein in die Nähe der Menschen. Die Bedingungen sind hier meist besser als draußen im Wald, auf Feldern oder Wiesen.

Zaun soll für Sicherheit sorgen

Damit sich die Bewohner und Tiere des Christofferhauses in Zukunft wieder sicher fühlen, wird nun ein Zaun gebaut. „Wir hoffen, dass er zeitnah errichtet wird, damit wieder alle Besucher beruhigt in den Innenhof gehen können und auch die Tiere unseres Streichelzoos in Zukunft wieder sicherer sind“, wünscht sich Andrea Reh. Denn der Streichelzoo und der großzügige Innenhof des Seniorenzentrums sind für viele der Bewohner von großer Bedeutung.

Neben Ziegen, Schafen und Hühnern gibt es auch Wellensittiche und Meerschweinchen zu sehen. „Das ist ganz herrlich hier. Die Tiere sind so zutraulich und lassen sich gerne streicheln“, verrät Helmut Roddey.

Das Seniorenzentrum Christofferhaus mit Streichelzoo: Altenpflegerin Andrea Reh und Bewohner Helmut Roddey verbringen den Nachmittag gerne bei den zutraulichen Tieren.
Die Hühner sind vor den ungebetenen Waldbewohnern nicht mehr sicher.
Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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