Wildschweine wüteten auf Friedhof

 Selbst die Grabflächen werden durchwühlt. Der Maschendrahtzaun wurde bereits verstärkt, aber eben nicht an allen Stellen. Fotos: Dirk Manderbach  Nachdem die Wildschweine die Rasenflächen des Hermelsbacher Friedhofes bereits seit Jahren heimsuchen, haben die Attacken der Schwarzkittel in diesem Jahr eine neue Dimension angenommen. Foto: Dirk Manderbach
  • Selbst die Grabflächen werden durchwühlt. Der Maschendrahtzaun wurde bereits verstärkt, aber eben nicht an allen Stellen. Fotos: Dirk Manderbach Nachdem die Wildschweine die Rasenflächen des Hermelsbacher Friedhofes bereits seit Jahren heimsuchen, haben die Attacken der Schwarzkittel in diesem Jahr eine neue Dimension angenommen. Foto: Dirk Manderbach
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dima - Früher war vieles besser, oder vielleicht auch nur anders. Es gab mehr Lametta, und Wildschweine wohnten im Wald. Punkt. Kein Schwein wäre damals auf die Idee gekommen, sich mit Siegens Stadtverwaltung anzulegen. Aber auch das hat sich gewaltig geändert, wie man Freitagmorgen auf dem Hermelsbacher Friedhof sehen konnte. Ratlos und wütend blickten einige Siegener auf die Flächen rund um die Gräber ihrer Angehörigen.

Wildschweine hatten die Anlage im Rahmen der Nahrungssuche heimgesucht. Auch vor den Grabflächen machten die Tiere keinen Halt. Die Frühjahrsgarnitur von Veilchen und Co. streckte die Wurzelballen senkrecht in die Luft. 

Kein Zweifel: Die Rüsseltiere hatten ihren Vorteil eiskalt genutzt, waren der Verwaltung erneut um eine Rüssellänge voraus. Obwohl die Verteidigung des Friedhofsamtes seit Jahren stand wie eine Mauer. Beinahe jedenfalls, denn die Mauer ist nur ein Maschendrahtzaun. Und der hat nur wenig Chancen. Das weiß auch Rüdiger Weiel, seit 1981 auf dem Friedhofsamt der Stadt Siegen tätig. Freitag zog Rüdiger Weiel auf Nachfrage der SZ ein vorläufiges Fazit. Demnach steht der Hermelsbacher Friedhof bei den Wildschweinen an erster Stelle der Beliebtheitsskala – von immerhin 37 städtischen Ruhestätten. 

Am Montag will das Team der Stadt erneut angreifen, Anker sollen den Zaun am Boden halten. Die komplette Zaunanlage soll dann überprüft werden. Für Schäden an den Gräbern sei die Stadt zuständig, so Weiel. Nicht der Jagdpächter.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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