Willmann setzte das Zeichen

In der Regionalliga Süd:

Traumeinstand für SV Wehens Interims-Trainerduo

dpa Siegen. Der SV Wehen und die TSG Hoffenheim halten in der Fußball-Regionalliga Süd unaufhaltsam Kurs Aufstieg. Unter dem Interimsduo Steffen Vogler und Christian Hock feierte Wehen mit dem 5:0 gegen Aufsteiger FK Pirmasens den höchsten Sieg des 12. Spieltages und hat den Wechsel seines Erfolgstrainers Djuradj Vasic zum Zweitligisten Eintracht Braunschweig problemlos weggesteckt.

Hoffenheim fuhr mit dem 4:0 gegen den 1. FC Saarbrücken nicht nur den vierten Sieg in Serie ein sondern ist seit nunmehr neun Spielen nacheinander unbezwungen. Die für den Aufstieg bedeutungslose Spitzenposition verteidigte der VfB Stuttgart 2. mit einem 2:0 beim immer noch sieglosen »Schlusslicht« 1. FC Kaiserslautern 2. Wehen und Hoffenheim liegen mit nur einem Punkt Rückstandin Lauerstellung.

Nach dem Gala-Auftritt lobte Vogler seine Mannen in höchsten Tönen: »Die Mannschaft hat alles genau umgesetzt, was wir ihr auf den Weg mitgegeben haben.« Nach dem 2:0 durch den Doppeltorschützen Martin Willmann (20.) liefen die Wehener als Zeichen der Verbundenheit geschlossen zum Interims-Duo. Pirmasens Coach Robert Jung war dagegen mit der Einstellung seiner Mannschaft alles andere als einverstanden. »Zur Pause hätte ich eigentlich alle Spieler rausnehmen müssen«, sagte Jung.

Beim Arbeitsantritt des früheren Hockey-Bundestrainers und neuen Sportdirektors Bernhard Peters war Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick trotz des »Einbahnstraßen-Fußballs« nicht ganz zufrieden: »Zwischenzeitlich wurde das Tempo rausgenommen, und wir haben zwei hundertprozentige Chancen verpasst.« Michael Henke wirkte trotz der massiven »Trainer raus«-Rufe gefasst, bekannte aber: »Es war eines der schlimmsten Spiele, die ich als Trainer erlebt habe.«

Bei Darmstadt 98 spitzte sich die Krise durch den überraschenden Rücktritt des Sportlichen Leiters Thomas Schmidt zu. Zwei Wochen nach der Beurlaubung von 98-Trainer Gino Lettieri übernahm der 36-Jährige die Verantwortung für die derzeit schlechte sportliche Lage des südhessischen Traditionsvereins.

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