"The Summit" am Start
„Wir werden Resultate liefern“

In den drei Gebäudekomplexen auf der Martinshardt an der Leimbachstraße beschäftigen sich aktuell 330 Mitarbeiter von fünf Hightech-Unternehmen mit verschiedenen Entwicklungen in der Softwarebranche.
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  • In den drei Gebäudekomplexen auf der Martinshardt an der Leimbachstraße beschäftigen sich aktuell 330 Mitarbeiter von fünf Hightech-Unternehmen mit verschiedenen Entwicklungen in der Softwarebranche.
  • Foto: kalle
  • hochgeladen von Karl-Hermann Schlabach (Redakteur)

kalle Siegen. Es war am Freitag auf der Martinshardt an der Leimbachstraße so ein Gefühl von Silicon Valley. Gut gelaunte Menschen ergötzten sich an einem Bauprojekt, dessen gesamtwirtschaftliche Dimension noch überhaupt nicht für die Region zu fassen ist.
„The Summit“, ein Zentrum modernster Innovationen, internationaler Mitarbeiter und einer Zukunftsperspektive, die man sicher als rosig bezeichnen kann, wurde offiziell vorgestellt. Im Summit konzentrieren sich Hardware-, Sensorik-, Software- und IT-Kompetenz wie es nur selten an einem Standort vorkommt. Bisher haben hier 330 hochausgebildete Männer und Frauen aus aller Welt einen Job gefunden – und die Tendenz zeigt nach oben. Die Essener Unternehmensgruppe „ifm“ hat viele Millionen Euro in die Hand genommen, um in Siegen Software entwickeln zu lassen, die im internationalen Wettbewerb konkurrieren kann.

Entwicklungen für die Zukunftsmärkte

„Wir müssen viel tun, um die passenden Mitarbeiter mit ihrem Know-how nach Siegen zu holen“, so Sabrina Buxbaum, Marketingchefin von „pmdtechnologies“, einem der bereits fünf Unternehmen, die auf der Martinshardt ein neues Zuhause gefunden haben, im Gespräch mit der SZ.
Martin Buck, Chef der ifm-Stiftung, erläuterte die Motivation, hier in Siegen solch ein Investment einzugehen. Es seien die vorhandenen Ideen gewesen, viele aus den Reihen der Universität, die die Standortwahl erleichtert hätten. Hier würden Produkte für die Zukunftsmärkte entwickelt. Neuentwicklungen auf dem Sensormarkt würden hier geboren.

Große Strahlkraft prognostiziert

Siegens Bürgermeister Steffen Mues zeigte sich begeistert von dem neuen, 12.000 Quadratmeter großen Projekt am Stadtrand, mit Blick in die Berge und aufs Leimbachstadion. Seine Zusammenfassung: „The Summit“ werde sicher große Strahlkraft haben – für ihr Unternehmen wie für den attraktiver werdenden Hightech-Standort Siegen. Auch Landrat Andreas Müller war voll des Lobes. Er schaute ein wenig neidvoll auf die Räumlichkeiten im Summit. Solche Gegebenheiten wünschte er sich auch für einen Zusatzbau am Kreishaus.

Weltklasse-Produkte angekündigt

Prof. Dr. Martin Hill, Mitglied des Beirats „ifm solution“, war sicher einer der Männer, die für den Standort Siegen gekämpft haben. Jetzt, da alles fertig sei, so Hill, sei man verpflichtet, Weltklasse-Produkte zu entwickeln. „Jetzt muss geliefert werden“, so der Uniprofessor mit einem großen Herz für die Region.
Nadine Rahmann, Chefin von „ifm solutions“, und Dr. Bernd Buxbaum, Vorstandsvorsitzender der „pmdtechnologies“, spielten den Ball an Hill zurück. Buxbaum: „Wir werden an diesem Standort Resultate liefern.“ Mit im Schnellboot der Technologie sitzen auch die Hill GmbH und die Medocs GmbH sowie die ifm-Beteiligungen „statmath“ GmbH und die „Virtual Retail“ GmbH. Damit es in Zukunft nicht eng wird, hat man sich weitere Flächen bereit gesichert.
Bauunternehmer Reinhard Quast hatte den großen Schlüssel dabei, den er unter dem Beifall der Besucher überreichte.

In den drei Gebäudekomplexen auf der Martinshardt an der Leimbachstraße beschäftigen sich aktuell 330 Mitarbeiter von fünf Hightech-Unternehmen mit verschiedenen Entwicklungen in der Softwarebranche.
Strahlende Gesichter bei der Schlüsselübergabe. Im Bild von links: Nadine Rahmann, Markus Fresslé, Dr. Bernd Buxbaum und Bauunternehmer Reinhard Quast.

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