„Wir wollen ja nur vorankommen“

 Manfred Perrone, Genereral Manager der Emmaburg Immobilien GmbH, traf sich am Donnerstag nochmal mit der schreibenden Zunft, um ein paar Dinge klar zu rücken. Foto: Holger Weber
  • Manfred Perrone, Genereral Manager der Emmaburg Immobilien GmbH, traf sich am Donnerstag nochmal mit der schreibenden Zunft, um ein paar Dinge klar zu rücken. Foto: Holger Weber
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howe - Sagen wir mal so: Ein starker Motor mit reichlich PS, aber kleine, kommunikative Startschwierigkeiten. Vielleicht lässt sich so das neue Team der Emmaburg in Bad Laasphe ein wenig charakterisieren. Denn wie die Siegener Zeitung aus dem intensiven Gespräch mit der Geschäftsführung heraushörte, sind die Absichten von Irina Perrone und ihrem Ehemann und General Manager Manfred Perrone durchweg positiv für Bad Laasphe und die Region. „Wenn wir hier fertig sind, können mindestens bis zu 150 Arbeitsplätze entstehen“, so Manfred Perrone.

Bis dahin müssen allerdings erst einmal die Hausaufgaben erledigt werden: „Baugenehmigungsverfahren“ beim Kreis Siegen-Wittgenstein. Hier hatte es zuletzt einige Irritationen gegeben, weil seit Einreichen des Antrags inzwischen acht Wochen vergangen sind. Das hatte der Kreis insofern dementiert, als er vor ein paar Tagen gegenüber der SZ erklärte, der Antrag der Emmaburg-Geschäftsführung sei erst am 18. Februar eingegangen.

Am Donnerstag stellte Manfred Perrone die Angelegenheit klar, denn seine Frau Irina, die Assistentin der Geschäftsführung, Angela Crusius, sowie die damalige Architektin seien an jenem 28. Januar persönlich im Kreishaus erschienen und hätten den Antrag dem (der SZ namentlich bekannten) Sachbearbeiter in die Hand gedrückt. Der habe dann erklärt, er gehe jetzt erst einmal 14 Tage lang in Urlaub. Offensichtlich ist dann vier Wochen nichts passiert.

Wie dem auch sei: Die Perrones wollen es „nicht eskalieren lassen“. Im Gegenteil: „Wir müssen das zur beidseitigen Zufriedenheit klären.“ Er wolle keine Konflikte – weder mit dem Bauamt, noch mit der Stadt. „Ich lege nur großen Wert darauf, dass wir voran kommen.“ Man merkt den Perrones an, dass sie heiß sind auf ihr Projekt „Emmaburg“. Von Anfang an krempelten sie das Gelände um, zurzeit finden umfangreiche Erdarbeiten statt. Man sieht, dass sich dort eine Menge bewegt.

Und es wäre doch so schön, wenn die Behörden erkennen würden, dass man den neuen Leuten auch eine ebenso neue Chance geben könnte. Architekt Ludwig Althaus aus Marburg ergänzte, es werde in der kommenden Woche ein fachliches Gespräch mit der Baubehörde des Kreises geführt. „Seitdem wir Ende Februar eingestiegen sind, stehen wir in ständigem Kontakt mit der Bauaufsicht.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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