Wisent-Projekt wird neu beurteilt

 Das NRW-Umweltministerium wird ein Gutachten in Auftrag geben, das neutral und völlig ergebnisoffen die Sachlage klären soll. Archivfoto: tika
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cs - Vor fünf Jahren wurde bei Bad Berleburg eine Wisentherde mit inzwischen 20 Tieren ausgewildert. Erstmals in Westeuropa gab es wieder frei lebende Wisente – im Rothaargebirge. Doch das einzigartige Projekt machte in den vergangenen Jahren nicht nur positive Schlagzeilen.

Jetzt soll das Artenschutzprojekt nach SZ-Informationen auf den Prüfstand kommen. „Nach meiner Einschätzung wird der Auftrag für ein Gutachten in diesem Jahr vergeben“, bestätigte Peter Schütz. „Die Debatte um dieses Projekt ist uns ja nicht verborgen geblieben. Wir müssen noch einmal genau drauf schauen und das Projekt evaluieren“, erklärte der stellv. Pressesprecher des NRW-Naturschutzministeriums weiter.

Eine Sache war allen Beteiligten ganz besonderes wichtig: Bei einem solchen Gutachten handele es sich um „business as usual“ – damit stehe das Wisent-Projekt nicht vor dem Aus, wie andere Medien berichteten. „Bevor eine politische Entscheidung getroffen wird, muss man objektive Fakten haben. Das wird grundsätzlich bei jedem Auswilderungs-Projekt so gemacht“, stellte Peter Schütz klar. 

Entsprechend gelassen blickte auch der Trägerverein Wisent-Welt Wittgenstein auf das bevorstehende Gutachten. „Wir haben überhaupt nichts dagegen und sperren uns nicht“, erklärte Pressesprecher Dr. Michael Emmrich.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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