Wittgenstein will Leader werden

Die drei Wittgensteiner Kommunen ziehen an einem Strang, um Leader-Region zu werden. Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück haben sich zusammengeschlossen, um eine möglichst überzeugende Bewerbung eines regionalen Entwicklungskonzepts auf den Weg zu bringen. Archivfoto: Björn Weyand
  • Die drei Wittgensteiner Kommunen ziehen an einem Strang, um Leader-Region zu werden. Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück haben sich zusammengeschlossen, um eine möglichst überzeugende Bewerbung eines regionalen Entwicklungskonzepts auf den Weg zu bringen. Archivfoto: Björn Weyand
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howe - Da ist auf jeden Fall was zu holen, wenn die Europäische Union modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum fördern will, oder? In Nordrhein-Westfalen, so ist der Plan, sollen in der kommenden Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt 24 Leader-Regionen gebildet werden. Eine davon will Wittgenstein sein. Die drei Kommunen Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück haben sich zusammengeschlossen, um eine möglichst überzeugende Bewerbung eines – noch zu bestimmenden – regionalen Entwicklungskonzepts auf den Weg zu bringen.

Themenschwerpunkte sind die Armutsbekämpfung, die Stärkung von Lebensqualität und Dorfentwicklung, Stärkung des Ehrenamts, Fachkräftesicherung, Tourismus und Klimaschutz oder Gesundheit und medizinische Versorgung. Kleinere Regionen sollen in einem Zeitraum von sechs Jahren mindestens rund 2,3 Mill. Euro Fördermittel erhalten. Das Land NRW rechnet mit gut 35 Bewerbungen. Die Bewerbung der drei Altkreis-Kommunen und das Leader-Projekt sollen im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am Freitag, 22. August, vorgestellt werden. Ab 18.30 Uhr sind alle Bürger Wittgensteins eingeladen, sich im Saal der Werkstatt Wittgenstein der Arbeiterwohlfahrt in Schameder zu informieren.

Eine möglichst große Beteiligung der Bürgerschaft an den Veranstaltungen sei ein ganz wichtiger Baustein, um das gemeinsame Ziel als Leader-Region zu erreichen, teilen die drei Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann (Bad Laasphe), zugleich Verbandsvorsteher des Zweckverbands Region Wittgenstein, sowie Bernd Fuhrmann (Bad Berleburg) und Karl Ludwig Völkel (Erndtebrück) mit.

Die Projekte sollen geeignet sein, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen in den Dörfern zu stärken und den Folgen des demografischen Wandels vorausschauend zu begegnen. Einen ersten Aufschlag machen der Zweckverband Region Wittgenstein sowie das „Institut für Regionalmanagement & Vera Lauber raumplanung“ am 22. August. Dann können sich die Bürger neben den Informationen auch an einer Meinungskärtchenaktion beteiligen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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