Wo Lehrer nicht nach Noten spielen

Konstanze Arens und Peter Autschbach sorgten mit ihrer Version des Thelonious-Monk- Klassikers „Round Midnight“ für prickelnde Stimmung im Lÿz.  Foto: hel
  • Konstanze Arens und Peter Autschbach sorgten mit ihrer Version des Thelonious-Monk- Klassikers „Round Midnight“ für prickelnde Stimmung im Lÿz. Foto: hel
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hel Siegen. Alljährlich feiern die Lehrer der Fritz-Busch-Musikschule in der Lÿz-Schauplatzbühne unter dem Motto „Jazz & Friends“ ein klangstarkes und facettenreiches Musikfest, das auch diesmal wieder ganz nach dem Geschmack des zahlreich erschienenen Publikums war. Eröffnet wurde der musikalische Reigen durch die „Allstar-Musikschul-Combo“ mit einer rasanten R’ n’ B-Jazz-Nummer, bei der der Neuling im Lehrerkollegium, der Hammond B 3-Virtuose Ulrich van der Schoor sowie Tenorsaxofonist Friedrich Kullmann die Akzente setzten. Und Friedrich Kullmann war es, der mit Gitarrist Daniel Noriely die erste Duo-Konstellation des Abends bildete. Ihre verjazzte Version der Clapton-Ballade „My Father’s Eyes“ hätte auch dem „Gitarren-Gott“ gefallen!

Werner Hucks, Meister der Konzertgitarre, begab sich mit Kullmann, der sich auch als Lehrer für Klarinette bestens empfahl, in lateinamerikanische Gefilde – mit melancholischem Tango und beschwingten Samba-Rhythmen. Noch beschwingt von ihrer Teilnahme an einem internationalen Duo-Wettbewerb in Völklingen, waren Gitarrist Peter Autschbach und Sängerin Konstanze Arens, die mit filigranen Saitenklang und eigenwilliger Stimme drei Jazz- und Pop-Standards vorstellten.

Mario Mammone an Bass und Gitarre, die Rhythmus-Crew, bestehend aus Armin Metschies (Bass), den Schlagzeugern und Percussionisten Dirk Seiler, Karl Parchow und Marco Bussi, Pianist Jürgen Buschka, Trompeter Reinhold Felthaus und Altsaxofonist Klaus Panten, gaben Bob Marleys „I Shot The Sheriff“ jazzig klingende Durchschlagskraft. Kraftvoll war auch der Gesang von Aglaja Camphausen, die Paul McCartneys „Blackbird“ und John Lennons „Imagine“ mit großem Respekt vor den Originalen vortrug.

Vielfältig war das Repertoire und immer spannend die Arrangements oft aus eigener Feder, die von den 15-köpfigen Musikerschar mit viel Elan und noch mehr Spielfreude einem begeistert mitgehenden Publikum präsentiert wurden.

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