Zahlt Emmaburg-Besitzerin auch?

 Der Brandenburger Weg (hier im Bild) soll ebenso ausgebaut werden wie das Steilstück am Feldberg und das Mühlfeld in Bad Laasphe. Foto: Holger Weber
  • Der Brandenburger Weg (hier im Bild) soll ebenso ausgebaut werden wie das Steilstück am Feldberg und das Mühlfeld in Bad Laasphe. Foto: Holger Weber
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

howe - Drei Straßen will die Stadt Bad Laasphe in diesem Jahr ausbauen - eigentlich eine recht unspektakuläre Sache, wenn da nicht im Bad Laaspher Bauausschuss so manch interessantes Detail ans Tageslicht gelangt wäre. Elmar Baier vom gleichnamigen Planungsbüro stellte die Ausbauplanungen für die Straßen „Brandenburger Weg“, „Am Feldberg“ (das steile Zwischenstück) und „Mühlfeld“ vor. Gleich letztere Straße hatte es in sich. Denn der erfahrenste aller Kommunalpolitiker, Volker Gautsch (CDU), fragte nach, was denn geschehe, wenn man im Mühlfeld an dem Parkplatz der Emmaburg vorbei müsse.

Elmar Baier antwortete zunächst selbstsicher, man habe mit dem Parkplatz im Grunde nichts am Hut. Es würde lediglich für den Ausbau ein „dreiviertel Meter Streifen“ benötigt, „den wir in das Grundstück der Emmaburg reingehen müssen.“ Leider hakte niemand im Ausschuss nach. Denn da wäre es ja mal spannend gewesen, zu erfahren, wie sich das Planungsbüro Baier das denn vorstellt, mit Frau Yailidi in Kontakt zu treten. Immerhin stellte Volker Gautsch fest, die Emmaburg müsse bei dem Straßenausbau doch Anliegergebühren zahlen müssen. „Ja, nicht zu knapp“, antwortete Werner Dieckhoff vom Bauamt. „Ob wir an das Geld kommen, ist aber eine andere Frage.“ Klaus Preis (FDP) wollte wissen, ob es wirklich sinnvoll sei, das Mühlfeld zurzeit auszubauen? Man würde aufgrund der gegebenen Umstände auf einen Teil der Anliegergebühren verzichten müssen. Antwort Werner Dieckhoff: „Das muss man in Kauf nehmen.“

Während die „Emmaburg“ das Problem im Mühlfeld darstellt, ergeben sich bei den beiden anderen Straßen nur Schwierigkeiten in der Topografie. Denn immerhin hat der steile Stich „Am Feldberg“ eine Neigung von 15 bis 26 Prozent. Als Besonderheit wolle man hier die zwei Entwässerungsrinnen quer belassen und Einlaufrinnen bauen. Beim Brandenburger Weg liegt die Herausforderung im Dachprofil der Straße. Sie läuft mittig spitz zu. Deshalb sind hier links und rechts jeweils Wasserführungen in Form von Betonrinnsteinen nötig.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen